Stadt Hildesheim will Hochwasserschutz an der Innerste verbessern

Symbolischer Spatenstich mit Umweltminister Olaf Lies

Den symbolischen Spatenstich für die am 19. April beginnende Baumaßnahme hat Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies, Stadtbaurätin Andrea Döring, dem Landtagsabgeordneten Bernd Lynack und Robert Dresselhaus, Mitarbeiter der Stadt Hildesheim im Hochwasserschutz, vollzogen. 
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Den symbolischen Spatenstich für die am 19. April beginnende Baumaßnahme hat Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies, Stadtbaurätin Andrea Döring, dem Landtagsabgeordneten Bernd Lynack und Robert Dresselhaus, Mitarbeiter der Stadt Hildesheim im Hochwasserschutz, vollzogen. 

Hildesheim – Die Stadt Hildesheim will den Hochwasserschutz an der Innerste weiter verbessern. Finanzielle Unterstützung gibt es dafür vom Land Niedersachsen. Bis Jahresende soll an der Bleicherstraße eine rund
970 000 Euro teure Hochwasserschutzanlage fertiggestellt werden. Den symbolischen Spatenstich für die am 19. April beginnende Baumaßnahme hat Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies, Stadtbaurätin Andrea Döring, dem Landtagsabgeordneten Bernd Lynack und Robert Dresselhaus, Mitarbeiter der Stadt Hildesheim im Hochwasserschutz, vollzogen. 

Ursprünglich waren für das Projekt Kosten in Höhe von 700 000 Euro veranschlagt worden, die zu 70 Prozent vom Land Niedersachsen übernommen werden. Nach Ausschreibung werden sich die tatsächlichen Gesamtkosten für den weiteren Baustein im Hochwasserschutz um fast 300 000 Euro erhöhen. Aus diesem Grund hat die Stadt beim Land eine Erhöhung der Fördermittel beantragt.

In einer kurzen Ansprache zum Spatenstich erinnerte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer an das Juli-Hochwasser 2017 und die seither mit Unterstützung des Landes auf den Weg gebrachten Hochwasserschutzmaßnahmen. „Mit dem Bau der Schutzanlage an der Bleicherstraße vollziehen wir an einer besonders neuralgischen Stelle im Stadtgebiet nun den nächsten, aber nicht den letzten Schritt bei dieser Thematik“, so der Verwaltungschef. In der Bleicherstraße und dem umliegenden Quartier hatte es vor fast vier Jahren Überschwemmungen gegeben. Damals drohte sogar die hinter dem Viertel liegende Schützenallee, an der sich die Polizeiinspektion und die Michelsenschule befinden, geflutet zu werden.

Zwei rund 210 Meter lange Hochwasserschutzwände sollen das in Zukunft verhindern. Am Böschungsfuß ist eine Stützwand aus freistehenden Spundbohlen mit einer sichtbaren Höhe von rund einem Meter geplant. Die Hochwasserschutzwand an der Böschungsoberkante wird aus übererdeten Spundbohlen bestehen, die in einem Betonschlitz eingebunden sein werden. Die Spundwandoberkante soll im Endzustand 20 Zentimeter oberhalb des Wasserspiegels liegen, der bei einem statistisch alle hundert Jahre auftretenden Hochwasserereignis (HQ 100) erreicht wird. Das Hochwasser im Sommer 2017 gilt nicht als ein solches Jahrhunderthochwasser.

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