Start des Hildesheimer Modellprojektes muss nochmals verschoben werden / Land funkt dazwischen

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Hildesheim – Der eigentlich für den 15. April geplante Start des Projekts „Öffentliches Leben trotz Corona“, für das sich die Stadt Hildesheim erfolgreich beworben hatte, muss bedauerlicherweise nochmals verschoben werden. Dies teilt die Stadt Hildesheim jetzt mit.

Noch bleibt es auf dem Hildesheimer Marktplatz wohl ruhiger: Der Start des Modellprojektes kann in Hildesheim nicht wie geplant am kommenden Donnerstag erfolgen. Ein neues Datum steht jedoch noch nicht fest.

Der Grund: Das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände haben entgegen der gerade erst am Freitag mit den Hauptverwaltungsbeamten der teilnehmenden Kommunen besprochenen Pläne völlig überraschend den Start der Öffnungen von Einzelhandel, Außengastronomie und Kultur mit der Begründung auf Eis gelegt, es solle erst der Abschluss des Verfahrens zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes seitens des Bundes abgewartet werden. Dazu äußert sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer unter anderen wie folgt: „Zwar kann ich nachvollziehen, dass eine Verschiebung angesichts der weiter bestehenden Unsicherheiten mit Blick auf das Risiko eines vorzeitigen, zwingenden Abbruchs des Modellprojekts unumgänglich ist. Und selbstverständlich müssen wir vor dem Hintergrund wieder steigender Inzidenzwerte weiterhin sehr achtsam und entschlossen im Kampf gegen die Pandemie agieren. Dem stehen die Modellprojekte aber in keinster Weise entgegen. Ernüchternd und frustrierend ist es daher für mich, dass staatliches Handeln immer weniger vorhersehbar ist.“ Dass der Start des Modellprojektes erneut verschoben werden muss (ursprünglich war der 12. April als Start vorgesehen), sei vor allem für die Beteiligten, die in den vergangenen Tagen und Wochen an der sicheren Umsetzung des Projektes hart gearbeitet und bereits erhebliche Investitionen getätigt haben, äußerst schmerzhaft, so Meyer.

Rubriklistenbild: © Hildesheim Marketing

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