Corona-Pandemie

kwg setzt Mieterhöhungen bis Jahresende aus

Kreis – Mit Beginn der Corona-Pandemie hatte sich die Geschäftsführung der Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim (kwg) im März entschlossen, zunächst befristet bis 30. Juni auf Mieterhöhungen auf Grundlage der ortsüblichen Vergleichsmiete zu verzichten. Die kwg-Geschäftsführung hat sich nunmehr im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat entschlossen, diese Maßnahme bis 31. Dezember fortzusetzen. Bei der Entscheidung hat sich die Geschäftsführung wesentlich von der sozialen Verantwortung leiten lassen, die das Unternehmen gegenüber seinen Mietern hat. Geschäftsführer Matthias Kaufmann begründet die Maßnahme auch damit, dass sozial Schwächere und Bezieher niedriger Einkommen in der Mieterschaft der kwg als kommunales Wohnungsunternehmen deutlich überrepräsentiert sind: „Gerade bei diesem Personenkreis sind häufig die Rücklagen und Ersparnisse besonders gering.“ Deshalb wolle man auch mittelfristig etwas gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie beisteuern, die am Anfang noch nicht gleich sicht- und spürbar waren. Insgesamt wolle die kwg natürlich auch etwas zur Dämpfung des Mietpreisanstieges beitragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare