Polizei gibt Tipps zum Selbstschutz

Schockanrufe und Hausbesuche

Symbolbild Polizei Abzeichen
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Symbolbild.

Kreis – Erneute Anrufe sowie ein Hausbesuch bei einem 94-Jährigen haben allein am Dienstag, 3. August, zu insgesamt neun Ermittlungsvorgängen bei den Polizeidienststellen in Stadt und Landkreis Hildesheim geführt. Opfer dieser Betrügereien waren ausnahmslos Personen, die älter als 75 Jahre sind.

Gegen 11 Uhr gelangte ein Täter unter einem Vorwand in die Wohnung eines Seniors an der Saarstraße auf der Marienburger Höhe und stahl die Geldbörse. Eine 75-jährige Hildesheimerin konnte drei Überweisungen, die sie unter falschem Gewinnversprechen getätigt hatte, glücklicherweise wieder zurückbuchen, so dass ihr kein Schaden entstand. In den anderen Fällen in Elze, Nordstemmen, Sibbesse und Bad Salzdetfurth zeigten die Täter ein nahezu identisches Vorgehen. Mit einem so genannten Schockanruf, der in Wahrheit aus einem Callcenter im Ausland kam, spielten die Täter vor, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall hatte und in Untersuchungshaft säße. Nur das Bezahlen einer bestimmten Geldsumme könne zur Freilassung führen. Dabei flechten die Täter oft reale oder fiktive Amtspersonen in ihre Geschichten ein, um dieser mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Die Polizei gibt regelmäßig Tipps und möchte für derartige Betrugsversuche sensibilisieren. So sollte niemals unangemeldetem Besuch die Tür geöffnet werden, ebenso sollte immer das Vorzeigen eines Ausweises, auch von Polizisten, verlangt werden. Anrufe dieser Art sollten beendet werden. Kein Beamter wird je nach Vermögensverhältnissen fragen oder Personen dazu auffordern, horrende Summen zu bezahlen. Auskunft erteilt jede Polizeidienststelle im Landkreis:

  • Polizeiinspektion Hildesheim: 05121/9390
  • Polizeikommissariat Alfeld: 05181/91160
  • Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth: 05063/9010
  • Polizeikommissariat Elze: 05068/93030
  • Polizeikommissariat Sarstedt: 05066/9850

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