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Schneemassen im Landkreis Hildesheim: Wer entscheidet über Schulausfall?

Räumfahrzeug auf der B 3 bei Elze.
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Räumfahrzeug auf der B 3 bei Elze.

Kreis – Insbesondere Eltern fragen sich, wie es bei den Wetterverhältnissen in den Schulen weitergeht. Im Landkreis Hildesheim entscheidet die Kreisverwaltung in Absprache mit der Polizeiinspektion, ob Schulunterricht stattfinden darf. Vor dem Hintergrund der Corona-Situation gilt nach einer kurzfristig getroffenen Entscheidung des Kultusministeriums ein Unterrichtsausfall nur für Schüler mit Präsenzunterricht oder in Notbetreuung. Wird die Schule abgesagt, meldet die Polizei dies an das Lage- und Führungszentrum der Polizeidirektion. Von dort wird die Durchsage im Radio veranlasst. Zugleich wird unter www.landkreishildesheim.de sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises über den Unterrichtsausfall informiert. Eine weitere Informationsquelle ist die kostenfreie Warn-App BIWAPP. In der Stadt Hildesheim entscheidet die Stadtverwaltung, ob die Schule stattfindet. Wie verhalten sich Jugendliche, die im Landkreis wohnen, aber in der Stadt zur Schule gehen? Sofern die Schulbusse in diesem Fall überhaupt fahren, müssen die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob sie ihr Kind zur Schule schicken. „Schüler der Klassen eins bis zehn dürfen für einen Tag zu Hause bleiben, wenn ihre Eltern eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Eine Sonderregelung gilt für die Grundschule und die Außenstelle Duingen der Oberschule Delligsen. Aufgrund des Schulverbundes entscheidet der Landkreis Holzminden über einen Unterrichtsausfall. Zusätzliche Auskünfte geben die jeweiligen Schulen und das Schulamt, das unter 05121/309-5141 zu erreichen ist. 

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