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Niedersachsen unterstützt HAWK bei Arbeiterkind.de

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Anika Werner, die Projektkoordinatorin für Niedersachsen (links), bezieht jetzt ihr Büro an der HAWK.
Anika Werner, die Projektkoordinatorin für Niedersachsen (links), bezieht jetzt ihr Büro an der HAWK.

HILDESHEIM Die an der HAWK in Hildesheim angesiedelte Initiative „Arbeiterkind.de“ gehört zu den vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekten für Studierende aus Nicht-Akademikerfamilien. Das hat das Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur jetzt mitgeteilt. Das Ministerium stellt insgesamt drei Millionen Euro für sieben niedersächsischen Projekte zur Verfügung. Die HAWK gehört dazu.

„Der Weg ins Studium darf nicht vom Geldbeutel oder vom Bildungshintergrund der Eltern abhängen. Wir wollen mehr begabten jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft den Weg ins Studium öffnen“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic. „Unsere Hochschulen sind kein „closed-shop“. Im Gegenteil, sie werben um Studierende der ersten Generation, deren Eltern nicht studiert haben.“ Mit dem Programm „Wege ins Studium öffnen – Studierende der ersten Generation gewinnen“ unterstützt das Wissenschaftsministerium die Initiativen der Hochschulen.

Die Projektkoordination der bundesweiten gemeinnützigen Initiative Arbeiterkind.de hat ihren Sitz jetzt an der HAWK. Bei Arbeiterkind.de engagieren sich etwa 5 000 Ehrenamtliche in 70 lokalen Gruppen. Sie ermutigen Schüler nicht-akademischer Herkunft zur Aufnahme eines Hochschulstudiums und unterstützen Studierende auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Auch in Hildesheim engagieren sich Mentoren, um Ratsuchenden zu helfen und Aktionen wie Schulbesuche zu planen. Anika Werner, die Projektkoordinatorin für Niedersachsen, hat jetzt ihr Büro an der HAWK bezogen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.arbeiterkind.de Seit 2010 gibt es die gesetzlich geregelte Möglichkeit, an niedersächsischen Hochschulen auch ohne Abitur und auf Grundlage von Berufsausbildung und Berufserfahrung ein Studium aufzunehmen.

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