Knochenhauer-Amtshaus könnte zum Tag der Niedersachsen geöffnet werden

Neuer Stiftungsvorstand

Klaus-Michael Machens, Franz Kubera, Frank Wodsack, Thomas Adamski, Dr. Ingo Meyer und Dr. Maike Kozok (von links) sind sich mit Blick auf das Knochenhauer-Amtshaus einig: „Alles wird gut!“

HILDESHEIM Die Knochenhauer-Amtshaus-Stiftung Hildesheim hat einen neuen Stiftungsvorstand: Neuer Vorsitzender ist Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Frank Wodsack ist sein Stellvertreter. Darüber hinaus wurden Thomas Adamski, Franz Kubera und Gerhard Bürger in den Vorstand gewählt.

Dr. Meyer und Wodsack bedankten sich bei allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die wertvolle Arbeit, die diese viele Jahre geleistet haben. Der neue Vorstand stehe angesichts der Schwierigkeiten der Sanierung des Innenbereichs des weltberühmten Fachwerkhauses vor größeren Herausforderungen als kürzlich noch angenommen, so der Oberbürgermeister: „Alle sind wild entschlossen, das Ganze in gutes, ruhiges Fahrwasser zu bringen.“

Laut Adamski seien die Kosten des Umbaus gestiegen, der Generationenwechsel im Stiftungsvorstand sei erstrebenswert gewesen. Viele ehrenwerte Mitglieder seien ausgetreten, neue agile eingetreten: „Wir wünschen uns, das Knochenhauer- Amtshaus zum Tag der Niedersachsen wenigstens wieder teileröffnen zu können.“ Ob das gelingt, steht derzeit noch in den Sternen: „Das alles gestaltet sich nicht ganz einfach, daher bin ich skeptisch, das Haus zum Tag der Niedersachsen öffnen zu können. Wir bleiben am Ball, brauchen aber sehr viel Glück“, dämpfte Machens, seit kurzem erst Geschäftsführer der Bürgergemeinschaft Marktplatz Hildesheim, allzu große Erwartungen. Für sein Engagement dankte ihm der neue Stiftungsvorstand ausdrücklich: Machens habe sich in schwieriger Situation eingebracht, mit ihm sei die Handlungsfähigkeit wieder hergestellt, so Wodsack. Eine Lösung zeichnet sich auch für die ohne Zustimmung der städtischen Denkmalbehörde angebrachten Wrasen-Ablüftungsrohre ab. Machens und Dr. Maike Kozok (Denkmalpflegerin der Stadt Hildesheim) sind sich einig, dass die Rohre so nicht bleiben können. Mit Blick auf den nahen Tag der Niedersachsen hat man sich zunächst einmal auf eine Zwischenlösung verständigt: Seit gestern sind die Rohre von einem dezenten Banner mit der Aufschrift „Alles wird gut!“ überdeckt.

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