Kürzere Wege für Patientenversorgung in der Region

HILDESHEIM  Der Bau des vierten Helios-Bettenhauses, schreitet voran. Nach dem ersten Spatenstich im September erfolgte nun die Grundsteinlegung für das rund 13 Millionen Euro teure Bauprojekt. Ganz nach Tradition wurde eine Kupferhülse mit Bauplänen, Münzen, einer Gedenkplakette mit Lungenmotiv sowie eines medizinischen Instrumentes und einer aktuellen Tagezeitung gefüllt und in das Mauerwerk eingelassen. Im Zuge der kleinen Feier bot Prof. Dr. Axel Richter, Direktor des Zentrums Chirurgie, einen kleinen Rückblick: „Als ich im Jahr 2000 am damaligen städtischen Klinikum als Chefarzt angefangen habe, war es mir ein Anliegen, die Zusammenarbeit mit den Diekholzer Kollegen aufzubauen und zu intensivieren, denn die Thoraxchirurgie sollte als fester Bestandteil etabliert werden. Ich bin von Anfang an auf offene Ohren und Vertrauen gestoßen.“ Der Wunsch sei gewesen, eine hochspezialisierte Lungenklinik mit einem überregionalen Einzugsgebiet zu schaffen. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer betonte, dass die Entscheidung, die Lungenklinik von Diekholzen nach Hildesheim umzusiedeln, eine kluge war und ein Gewinn für Hildesheim, die Region und auch Niedersachsen werde. „Somit zeichnet sich ein Ende für den Standort Diekholzen – Lungenklinik mitsamt Schlaflabor – ab. Damit werden die Wege für eine optimale Patientenversorgung in einem herausragenden Gesundheitszentrum in der Region Hildesheim erheblich verkürzt“, ließ der erkrankte Olaf Levonen ausrichten. Im Sommer soll das Richtfest stattfinden, bevor die Mitarbeiter der Lungenklinik Diekholzen und des Helios-Klinikums im Juli 2018 in den Räumen des neuen Bettenhaus ihre Arbeit aufnehmen können. Auf seinen 5 350 Quadratmetern mit drei Stockwerken beherbergt das neue Bettenhaus zukünftig die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO), die Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG), die Klinik für Thoraxchirurgie sowie die Lungenklinik mitsamt Schlaflabor. n ckb

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