Innenminister Boris Pistorius in Groß Düngen: „Ihr Einsatz war unverzichtbar“

Medaillen für Fluthelfer

Der Dank des Innenministers richtet sich an mehr als 2 200 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Hildesheim. Gut 500 ehren- und hauptamtliche Helfer finden zur Feierstunde in den Hallen der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Groß Düngen Platz.

KREIS Über 2 200 Feuerwehrleute aus Stadt und Landkreis Hildesheim waren im Mai und Juni in den Hochwassergebieten in Niedersachsen im Einsatz. Stellvertretend für alle Helfer wurden nun rund 500 Einsatzkräfte im Rahmen einer Feierstunde mit der Hochwasser-Medaille ausgezeichnet. Die Fahrzeughallen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Groß Düngen verwandelten sich dazu in einen Festsaal.

Kreis Über 2 200 Feuerwehrleute aus Stadt und Landkreis Hildesheim waren im Mai und Juni in den Hochwassergebieten in Niedersachsen im Einsatz. Stellvertretend für alle Helfer wurden nun rund 500 Einsatzkräfte im Rahmen einer Feierstunde mit der Hochwasser-Medaille ausgezeichnet. Die Fahrzeughallen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Groß Düngen verwandelten sich dazu in einen Festsaal.

„Doch warum werden wir für etwas geehrt, das wir gerne tun?“, stellte Kreisbrandmeister Josef Franke eine Frage in den Raum, die sich seiner Meinung nach viele seiner Kameraden in den vergangenen Wochen gestellt haben. „Weil das, was Sie tun, nicht immer selbstverständlich ist“, erklärte er zusammen mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und fand nach Ansicht vieler der 500 nach Groß Düngen gereisten Feuerwehrleute damit die richtigen Worte. Etwa zwei Dutzend der teilnehmenden Einsatzkräfte kamen dabei zu der besonderen Ehre, die Ehrenmedaille und ihre Urkunde direkt aus den Händen von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius zu erhalten, der in seiner Ansprache betonte: „Ihr Einsatz war unverzichtbar, weshalb wir Ihnen zu großem Dank verpflichtet sind.“ Auch Landrat Reiner Wegner erkannte zum Abschluss der Ehrung: „Wir haben denen, die es verdient haben, einen würdigen Rahmen geboten.“

Neben den Bürgermeistern aus der Region sowie Vertretern aus der Wirtschaft, nahmen auch die Bundes- und Landtagsabgeordneten um Ute Bertram, Bernd Westphal, Brigitte Pothmer, Markus Brinkmann, Ottmar von Holtz, Klaus Krumfuß und Bernd Lynack an der Feierstunde teil. Besonders erfreut über die Auszeichnung zeigte sich Lea Noack aus Heyersum, als ihr Innenminister Pistorios eigenhändig die Ehrenmedaille anheftete. Wie viele ihrer Kameraden war auch sie im Kreisgebiet im Einsatz.

Ergiebiger Dauerregen mit Niederschlagsmengen bis zu 50 Liter pro Quadratmeter führte in den Einzugsgebieten von Innerste und Leine zu schnell ansteigenden Pegeln. Da die Böden stark vorgesättigt waren, konnte das Wasser nicht im Boden versickern, sondern floss relativ schnell in die Bäche und Flüsse ab. Insbesondere im Bereich der Innerste kam es zu zahlreichen Überschwemmungen. Besonders betroffen war das Stadtgebiet Sarstedt. Im gesamten Landkreis waren die Feuerwehren mit Unterstützung der anderen Hilfsorganisationen tagelang zum Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur im Einsatz. Begleitet wurde die Hochwasserlage durch den „Hochwasser-Stab“ des Landkreises Hildesheim und die Führung der Kreisfeuerwehr. Nachdem sich die Lage in Südniedersachsen entspannte, stiegen die Pegelstände entlang der Elbe. Aus Stadt und Landkreis Hildesheim waren im Rahmen der überörtlichen Hilfe die Feuerwehrbereitschaft der Stadt Hildesheim, die Kreisfeuerwehrbereitschaften 2, 3 und 5 sowie der Versorgungszug des Landkreises im Amt Neuhaus im Einsatz, um Sandsäcke zu füllen, zu verbauen und Deiche zu sichern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare