Arbeitsmarktbericht

Kurzarbeit steigt deutlich an, Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent

Der Arbeitsmarktbericht für Januar.
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Der Arbeitsmarktbericht für Januar.

Kreis – Im Januar waren 13 942 Personen im Arbeitsagenturbezirk Hildesheim arbeitslos gemeldet. Das sind 667 weniger als im Dezember und 1 994 (+16,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 6,3 Prozent (Januar 2020: 5,4 Prozent). „Die aktuellen Arbeitsmarktdaten spiegeln primär die saisonale Entwicklung wider“, erklärt Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim: „Durch die erneute Möglichkeit zur Nutzung des Kurzarbeitergeldes blieb die Anzahl der coronabedingten Kündigungen bisher eher auf einem niedrigen Niveau.“ In Folge der Krise haben seit März bisher 4 595 Unternehmen aus dem Agenturbezirk Hildesheim Kurzarbeit angezeigt (Vorjahr: 92 Anzeigen). Die Anzahl der Beschäftigten, die voraussichtlich von einem Arbeitsausfall betroffen sein können, liegt bei maximal 51 457 Personen (Vorjahr: 1 589 Personen). Besonders betroffen sind weiterhin das verarbeitende Gewerbe (524 Anzeigen), die Gastronomie (460 Anzeigen), der Einzelhandel (447 Anzeigen), das Baugewerbe (430 Anzeigen) und das Gesundheitswesen (423 Anzeigen). „Derzeit steigen die Anträge auf Kurzarbeitergeld ganz deutlich an“, erläutert Beger. Der aktuelle Lockdown sei hierbei in vielen Branchen unverkennbar zu spüren: „Die Entwicklung zeigt aber, dass die betroffenen Unternehmen ihr Personal für die Zeit nach dem Lockdown nach Möglichkeit behalten wollen.“ Auf dem Stellenmarkt waren im Januar die Auswirkungen des verstärkten Lockdowns deutlich zu spüren. Die Unternehmen meldeten 478 neue Stellen (-120 beziehungsweise -20,1 Prozent gegenüber dem Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 147 Stellen weniger (-23,5 Prozent).

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