„Kulturhauptstadt Europas 2025“ 

Bid-Book-Abgabe: Hildesheim ist die „Stimme der Provinz“

Auf 100 Seiten beschreiben die Hildesheimer wie im ersten Buch, warum ihr Motto „Rüben, Rosen und der Sinn des Lebens“ heißt – und warum es um die Worte „We care“ erweitert wurde. „Die Übersetzungsmöglichkeiten sind vielfältig: Wir kümmern uns. Es geht uns etwas an. Wir sind am Start“, betonte die künstlerische Leiterin Carolin Hochleichter.
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Bid-Book: Auf 100 Seiten beschreiben die Hildesheimer, warum ihr Motto „Rüben, Rosen und der Sinn des Lebens“ heißt – und warum es um die Worte „We care“ erweitert wurde. „Die Übersetzungsmöglichkeiten sind vielfältig: Wir kümmern uns. Es geht uns etwas an. Wir sind am Start“, betont die künstlerische Leiterin Carolin Hochleichter.

Hildesheim – Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird den 12. Dezember 2019 nie vergessen, als Hildesheim neben Magdeburg, Hannover, Nürnberg und Chemnitz in die Endrunde der „Kulturhauptstadt Europas 2025“ gewählt wurde. „Es ging ein Ruck durch die Bevölkerung“, so Meyer mit Blick auf das Public-Viewing, das auf dem Marktplatz stattfand. Hildesheim sei mit Abstand die kleinste Stadt im erlesenen Kreis, aber das, so hat es die Jury betont, biete weder Vor- noch Nachteile. 

Ähnlich sieht es auch Bewerbungsleiter Thomas Harling: „Seit dem 12. Dezember sind wir kein Außenseiter mehr.“ Vielmehr sei Hildesheim die „Stimme der Provinz“, denn in Europa würden 55 Prozent der Bevölkerung nicht in Großstädten leben: „Und diese Menschen müssen gehört werden. Das Potenzial der Provinz ist riesig.“  Heute wurde nun das zweite Bid-Book vorgestellt, was wie eine Bewerbungsmappe zu verstehen ist. Nach der Abgabe des Bid-Books wird die Hildesheimer Region am 20. Oktober virtuell von der Jury besucht, am 27. Oktober wird die Hildesheimer Bewerbung per Livestream präsentiert, und am 28. Oktober wird die „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bekanntgegeben.

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