Kooperation auf der Winzenburg: Partner sorgen für Neuheit

Neue Infotafeln

Kreis – Neue Informationstafeln auf der Winzenburg: Die Winzenburg gehört zu den größten mittelalterlichen Burganlagen in Niedersachsen. Es sind Gräben und Wälle erhalten geblieben, die die eindrucksvollen Ausmaße der Burg zeigen. Die Burg befindet sich in einem Waldgebiet oberhalb der Apenteichquelle zwischen Freden und Lamspringe, das zum Klosterkammerforstrevier Winzenburg gehört. Auf Initiative von Hilko Gatz, Heimatpfleger in Winzenburg, haben Kunsthistoriker Dr. Jörg Richter und Planerin Katja Hennig von der Klosterkammer die Inhalte für zwei neue und eine bestehende Erläuterungstafel erarbeitet. Als Grundlage der graphischen Gestaltung stellte das Landesamt für Denkmalpflege einen so genannten LIDAR-Scan – ein digitales 3D-Geländemodell – zur Verfügung. Mitarbeiter der Klosterforsten errichteten die zwei neuen Holztafeln für weitere Informationen. „Die neuartige Darstellungsweise vermittelt Besuchern einen brillanten Überblick: Im südlichen Sackwald überwachte die Burg die Straße, die vom Leineübergang nach Lamspringe und weiter nach Hildesheim führt. In das Licht schriftlicher Überlieferung tritt die Burg 1109, als ein Graf von Winzenburg erstmals erwähnt wird. Stark ausgebaut wurde die Burg im 12. und 13. Jahrhundert. Nach 1523 wurde die Burg aufgegeben“, schilderte Dr. des. Jörg Richter.

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