Dr. Ingo Meyer begrüßt Vertreter von Stiftungen aus Stadt und Landkreis

„Kompetente Partner“

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer (linkes Bild) freut sich, zum Netzwerktreffen zahlreiche Vertreter von Stiftungen aus Stadt und Landkreis im Rathaus begrüßen zu können. Zur Übergabe der Patenschaftsurkunde im Kreuzgang des Doms versammeln sich (von links) Jörg Aschemann, Dr. Ralf Tappe, Ekkehard Palandt. Dirk Schröder und Jürgen Blume.

HILDESHEIM Wie lebendig und vielfältig die Hildesheimer Stiftungslandschaft ist, wurde einmal mehr am „Tag der Stiftungen“ bei diversen Veranstaltungen augenscheinlich. So auch im Rathaus, wo Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer Vertreter von Stiftungen aus Stadt und Landkreis zu einem Netzwerktreffen begrüßte. Dabei hob er die große Bedeutung der Stiftungen für das Allgemeinwohl hervor, im nächsten Jahr auch mit Blick auf die starke Beteiligung an den Projekten für das Stadtjubiläum.

Der Oberbürgermeister betonte zudem, wie wichtig es sei, das Thema mit den Aspekten „Stiftungsgründung“ und „Zustiftungen“ stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Eine Möglichkeit dazu sei als niedrigschwelliges Angebot ein erneuter Stiftungstag in Hildesheim. „Viele wichtige und erstrebenswerte Ziele können ohne private Initiativen nicht mehr erreicht werden. Stiftungen sind dabei kompetente Partner, die vor Ort eingebunden praxisnah handeln können. Auch Hildesheim wäre in kulturellen und sozialen Bereichen wesentlich ärmer“, so Dr. Meyer. Im Rahmen des Empfangs zeigte das Theater „Kalleratschmatsch“ Ausschnitte aus dem Jugendmusical „Soulcity“, das von verschiedenen Stiftungen gefördert worden ist. Temperamentvoll und stimmgewaltig begeisterten die jungen Darsteller unter der Leitung von Jörg Aschemann ihr Publikum. Ein weiterer Höhepunkt am „Tag der Stiftungen“ war bereits am Vormittag die Übernahme einer Patenschaft der Johannishofstiftung für das Gründungsjahr 1161 auf dem Zeitstrahl im Kreuzgang des Doms. Aufgrund der Verbindungen zwischen Dom und Stiftung über deren Gründer Rainald von Dassel hatte der Stiftungsrat beschlossen, innerhalb der 1200-jährigen Geschichte des Hildesheimer Doms die Patenschaft für das Errichtungsjahr 1161 zu übernehmen. Eine entsprechende Plakette wurde gestern am Zeitstrahl im Kreuzgang angebracht. Stiftungsrats-Vorsitzender Dirk Schröder und die Stiftungsratsmitglieder Jörg Aschemann, Jürgen Blume und Ekkehard Palandt nahmen die Patenschaftsurkunde vom stellvertretenden Vorsitzenden des Dombauvereins, Dr. Ralf Tappe, entgegen.

Infos sind unter www.stiftungen.org bzw. www.stifterverband.info erhältlich.

Kommentare