Polizei überprüft Autobahnraser und kommt zu teilweise erschreckenden Ergebnisse / Fahrweise anpassen

Mit 218 km/h über die winterliche A 7

HILDESHEIM Mit 218 km/h in einer 130 km/h-Zone unterwegs war am Mittwoch ein 42-jähriger Autofahrer aus Bad Dürkheim auf der A 7 in Richtung Hannover zwischen der Raststätte Hildesheimer Börde und Hildesheim.

Doch damit nicht genug: Einen bei dieser Geschwindigkeit erforderlichen Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern hielt er ebenfalls nicht ein. Sein Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug betrug weniger als 20 Meter. Für jeden dieser Verstöße sieht der Bußgeldkatalog ein Fahrverbot von drei Monaten vor. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung ist außerdem ein Bußgeld von 600 Euro vorgesehen. Wie hoch das Bußgeld für den zu geringen Sicherheitsabstand wird, kann erst nach genauer Auswertung der Videoaufnahmen gesagt werden.

Wie die Bußgeldstelle beide Vorfälle gemeinsam einstuft, bleibt abzuwarten. In Fällen von vorsätzlichen Verstößen wird das vorgesehene Bußgeld verdoppelt. In diesem Fall wären schon für die Geschwindigkeitsüberschreitung 1 200 Euro fällig.

Acht Verstöße

Dies ist das negativ herausragende Ergebnis durchgeführten Geschwindigkeitsüberwachung A 7 bei winterlichen Temperaturen von minus sechs Grad Celsius. Insgesamt wurden acht Verstöße festgestellt.

Sechs Pkw-Fahrer waren zu schnell unterwegs, von denen vier mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Zwei hielten den erforderlichen Abstand nicht ein. Einen von ihnen erwartet ebenfalls ein einmonatiges Fahrverbot. Bei den derzeitigen winterlichen Verhältnissen müssen die Verkehrsteilnehmer stets mit sich ändernden Straßenverhältnissen rechnen und sollten daher ihre Fahrweise den Gegebenheiten anpassen, warnt die Polizei.

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