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8 416 Kilometer in drei alten Opel-Kombis

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Linkes Bild: Die so genannte „Wishwall“ in Jordanien mit dem Wunschstein der Stadt Hildesheim. Rechtes Bild: Das Hildesheimer Team „FuntasticSix“ belegte bei der „Allgäu-Orient-Rallye“einen tollen vierten Platz, hatte ganz viel Spaß und tat dabei noch etwas für den guten Zweck.
Linkes Bild: Die so genannte „Wishwall“ in Jordanien mit dem Wunschstein der Stadt Hildesheim. Rechtes Bild: Das Hildesheimer Team „FuntasticSix“ belegte bei der „Allgäu-Orient-Rallye“einen tollen vierten Platz, hatte ganz viel Spaß und tat dabei noch etwas für den guten Zweck.

HILDESHEIM Sie haben es geschafft: Die „FuntasticSix“, bestehend aus Frank Gross, Simone Krause, Simone und Jörn Feldhausen, Cord Saffran und Carsten Krueger, sind erschöpft, aber gesund mit einem tollen vierten Platz im Gepäck von der „Allgäu-Orient-Rallye“ zurückgekehrt. Das Hildesheimer Rallye-Team legte dabei innerhalb von drei Wochen 8 416 Kilometer von Oberstaufen bis Amman (Jordanien) in drei alten Opel-Kombis zurück – auch für den guten Zweck.

So wurde unterwegs Zwischenstation im rumänischen Kinderheim Alba Lulia gemacht, wo dringend benötigte Spenden wie Kleidung übergeben wurden. Zum Zielort Amman transportierten die „FuntasticSix“ 78 Wunschsteine für eine „Wishwall“ einer interkonfessionellen Begegnungsstätte in der Nähe der ältesten Kirche der Welt. Auch die Stadt Hildesheim hatte einen Wunschstein mit der Aufschrift „Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen!“ gesponsert. Die weite, abenteuerliche Reise in den Orient führte das Team über Österreich, den Balaton, Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Israel bis nach Jordanien. „Die ersten beiden Nächte haben wir in Wüstencamps zusammen mit der königlichen Garde verbracht“, erzählt Frank Gross: „In der Wüste gibt es keine Straßen und keine Schilder. Wir haben uns natürlich komplett verfranzt, konnten uns aber mit weiteren Teams zusammenschließen und sind dann gemeinsam über Vulkangestein, ganz feinen Sand und Geröll durch Gräben, Abhänge und Berge gefahren, teilweise mit großem Risiko. Bis zu acht Reifen haben Teams teilweise für diese eine Strecke verschlissen. Das Vulkangestein war scharf wie ein Messer. Ein Wunder, dass wir trotz der Fahrweise nur einen Ersatzreifen benötigten. Am nächsten Tag besuchten wir die Children Foundation, die ihren Platz in Hashermeyah hat. Dort steht auch die Wishwall, die wegen eines kurzfristig aufgestellten Flüchtlingscamps in Rihab aber nicht in der ursprünglich geplanten Form errichtet werden konnte. Wir haben dort die restlichen Spenden wie Malstifte, Schreibblöcke und weitere Schulutensilien den Kindern persönlich überreicht. Das war ein sehr bewegender Moment.“

Zurück ging es für die „FuntasticSix“, deren Autos für wohltätige Zwecke in Jordanien verkauft wurden, mit dem Flugzeug bis nach Frankfurt und von dort mit dem Zug wieder nach Hildesheim. Das Fazit von Frank Gross lautet: „Besonders aufgefallen sind uns durchweg überall sehr freundliche und gastfreundliche Menschen, die sich sehr für uns, für die Fahrzeuge und für die Rallye interessiert haben.“

Weitere Informationen und Reiseberichte des Hildesheimer Teams finden sich unter www.funtasticsix.de.

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