Hildesheimer Konvent übergibt 28 Flaschen als Pacht für bischöflichen Weinberg

Ein guter Tropfen für Trelle

Bischof Norbert Trelle erhält von Weinkönigin Kirsten Gründel und Mitgliedern des Hildesheimer Weinkonvents 28 Flaschen der Sorte Müller-Thurgau. Sie sind der Weinzehnt als Pacht für die Überlassung des bischöflichen Weinbergs im Magdalenengarten.

HILDESHEIM Süffig, fruchtig, mild: Weinkönigin Kirsten Gründel und Mitglieder des Hildesheimer Weinkonvents haben dem Hildesheimer Bischof Norbert Trelle 28 Flaschen Weißwein der Sorte Müller-Thurgau überbracht.

Sie sind der Weinzehnt als Pacht für die Überlassung des bischöflichen Weinbergs im Magdalenengarten. Bischof Trelle lobte den guten Tropfen: „Die Gäste, die ich im Laufe eines Jahres bewirten darf, sind immer wieder erfreut über die Qualität und den Geschmack des Weines.“

Der Weinkonvent ließ den Rebensaft bei einem Winzer im rheinhessischen Alzey professionell keltern und abfüllen. Der Ertrag lag diesmal bei 280 Flaschen. „Die Ernte war ein voller Erfolg“, meinte Alfred Diedrich, der Präses des Weinkonvents. Man werde mit dem Erlös aus dem Weinverkauf das bischöfliche Spendenprojekt zugunsten von Flüchtlingen unterstützen, mit dem die ehrenamtliche Arbeit der Malteser-Migranten- Medizin Hannover gefördert wird.

Der Rebensaft der Hobby-Winzer findet übrigens weit über die Hildesheimer Stadtgrenzen hinaus Zuspruch. Während des Magdalenenfestes am vorigen Wochenende genossen neben Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer auch Delegationen mehrerer Hildesheimer Partnerstädte aus dem Ausland den Bischofswein. Bürgermeister Bonnefont aus dem französischen Angoulême orderte nach der Weinprobe prompt sechs Flaschen des guten Tropfens, erzählte Alfred Diedrich.

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