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Flugzeug abgestürzt

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Von: Larissa Zimmer

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Ein Ultraleichtflugzeug ist auf einem Firmengelände in Hildesheim abgestürzt.
Ein Ultraleichtflugzeug ist auf einem Firmengelände in Hildesheim abgestürzt. © Berufsfeuerwehr Hildesheim

Hildesheim – Zu einem Flugzeugabsturz am Hildesheimer Flugplatz ist die Berufsfeuerwehr Hildesheim am Donnerstag, 28. Juli, gegen 19 Uhr gerufen worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Ultraleichtflugzeug auf einem Firmengelände vor dem Flugplatz abgestürzt war.

Um zu der Schadenstelle zu kommen, musste die Feuerwehr das Tor zum Firmengelände gewaltsam öffnen. Der Rettungsdienst kümmerte sich umgehend um die zwei Insassen, die mit leichten Blessuren den Absturz überstanden hatten. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und kontrollierte das Fluggerät auf auslaufende Flüssigkeiten. Die Einsatzstelle konnte nach kurzer Zeit der Polizei übergeben werden, die weitere Ermittlungen zum Unfallhergang durchführt. 

Wie die Polizei später mitteilte, handelte es sich vielmehr um eine Notlandung. Demnach war das Luftfahrzeug vom Hildesheimer Flugplatz zu einem Testflug über das Stadtgebiet aufgebrochen, als während des Flugs der Rotor plötzlich ausfiel, so dass das Flugzeug rasch an Höhe verlor. Der 71-jährige Pilot leitete eine Notlandung ein. Aufgrund des ausgefallenen Rotors war das Ultraleichtflugzeug nur noch begrenzt lenkbar, so dass es bei der Notlandung zunächst ein geparktes Auto streifte und dann gegen zwei Lkw stieß, die auf dem Firmengelände standen. Dort kam es schließlich zum Stehen.

Der 71-jährige Pilot wurde leicht verletzt, sein 61-jähriger Co-Pilot blieb unverletzt. Sowohl am Flugzeug als auch an den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Neben Polizeikräften waren der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Feuerwehr Hildesheim vor Ort. Wie genau es zum Ausfall des Rotors kam, ist bislang unklar.

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