ADAC: Veränderungen bei Krankenhäusern haben Auswirkungen auf Niedersachsen

1 531 Einsätze der Luftrettung

Sie sind die gelben Engel der Lüfte: Die ADAC-Luftretter. Insgesamt wurde Niedersachsen 2012 von neun ADAC-Hubschraubern versorgt. Drei davon sind in Niedersachsen stationiert und leisten wie die anderen auch oft länderübergreifende Hilfe. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr somit 5 339 ADAC-Lufteinsätze in Niedersachsen. 4 356 Einsätze flogen dabei allein die in Niedersachsen stationierten Rettungshubschrauber Christoph 19 in Uelzen, Christoph 30 in Wolfenbüttel und Christoph 26 in Sanderbusch an der Nordsee und versorgten 3 892 Patienten. Mit 1 531 Einsätzen wurde die Crew von Christoph 30 in Wolfenbüttel niedersachsenweit am häufigsten um Hilfe gerufen. Insgesamt wurde die ADAC-Luftrettung im Bundesgebiet 49 243 Mal angefordert.

Bundesweit versorgten die Stationen 44 940 Patienten. Das ist ein Anstieg von 1 928 Einsätzen. Einsatzursache Nummer eins waren mit rund 49 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. Den in Niedersachsen stationierten Stützpunkten kommt dabei eine große Bedeutung zu, betonte Reinhard Manlik, Vorsitzender des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: „Durch die Veränderungen im Krankenhauswesen haben sich vielerorts die Wege vom Unfallort zu geeigneten Krankenhäusern verlängert. In Flächenländern wie Niedersachsen wirkt sich das besonders aus. Nur die Rettung durch die Luft kann die längeren Transportwege in einer für die Behandlung von Patienten angemessenen Zeit gewährleisten“, betonte Reinhard Manlik.

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