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„Ein guter Tag für die Tourismusstadt Hildesheim“

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Der Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (links) freut sich mit Wirtschaftsminister Olaf Lies über die Förderung, die die Kreisstadt Hildesheim erhält.
Der Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (links) freut sich mit Wirtschaftsminister Olaf Lies über die Förderung, die die Kreisstadt Hildesheim erhält.

KREIS 44 Millionen Euro EU-Gelder werden vom Wirtschaftsministerium für 80 Anträge aus den Bereichen touristischer und wirtschaftsnaher Infrastruktur, der einzelbetrieblichen Investitionsförderung sowie für regionale Wachstumsprojekte in Niedersachsen vergeben.

In Hildesheim wird das Vorhaben eines neuen Besucher- und Welterbezentrums von Hildesheim Marketing mit 192 000 Euro gefördert. „Das ist ein guter Tag für die Tourismusstadt Hildesheim“, zeigt sich der SPD-Landtagsabgeordnete Bernd Lynack hochzufrieden. „Mit diesem Geld aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) können wir einen wichtigen Schritt nach vorne in Richtung Tourismusfreundlichkeit der Welterbestadt Hildesheim gehen“, erklärt Lynack.

Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) betont: „Von dieser Investition aus Mitteln der öffentlichen Hand profitieren nicht nur einzelne Antragssteller, sondern die gesamte Region Hildesheim. Mit diesen Fördergeldern können wir wichtige Wachstumsimpulse erreichen und vorhandene Arbeitsplätze in diesem Bereich sichern sowie auch neue Jobs schaffen.“ Das Land Niedersachsen wird vor dem Hintergrund zurückgehender EU-Fördermittel die Projektförderung in Zukunft neu organisieren und noch gezielter auf die regionalen Erfordernisse in den unterschiedlichen Teilen des Landes ausrichten. Das hat die niedersächsische Landesregierung jetzt beschlossen. Die so genannten Operationellen Programme (OP) für die EU-Fonds EFRE, ESF1 und ELER2 gelten für die Förderperiode bis 2020, die konkrete Förderung kann ab Anfang 2015 beginnen. „Für die nächste Förderperiode wird die neue Niedersächsische regionale Investitionsstrategie umgesetzt. Das ist erforderlich, um die künftig reduzierten EU-Fördermittel noch mehr am Bedarf auszurichten“, sagt der Hildesheimer SPD-Landtagsabgeordnete Bernd Lynack. Kern sei, dass es erstmals ein Multifondsprogramm geben soll, damit die Mittel zielgenauer statt wie bisher mit vier unterschiedlichen Programmen eingesetzt werden.

Die Hildesheimer Regionalbeauftragte, Karin Beckmann, werde mit den Fachleuten im neu eingerichteten Amt diese Regionalförderung künftig in Absprache mit der Landesregierung sowie den Städten und Gemeinden koordinieren und dazu gemeinsam mit den Kommunen in der Region die Projekte konzipieren. Lynack erläutert: „Die rot-grüne Landesregierung will nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip fördern, sondern kontinuierlich, bedarfsgerecht und zielgenau. Zudem wird die lokale und regionale Kompetenz bei den regionalen Handlungsstrategien und der Auswahl der Projekte mehr als bisher einbezogen.“

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