Telefone beim Landkreis und den Hilfsorganisationen laufen heiß

Corona: Vor Februar keine Anmeldung zur Impfung möglich

Ministerin Carola Reimann.
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Ministerin Carola Reimann.

Kreis – Nachdem am Dienstag die mobilen Impfteams im Landkreis Hildesheim gestartet sind, um die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen zu impfen, rufen wieder verstärkt auch andere Impfwillige im Gesundheitsamt oder jetzt auch bei den Hilfsorganisationen an, die einen Termin für ihre Impfung vereinbaren oder sich zumindest vormerken lassen wollen. Dies ist jedoch nicht möglich. Durch die mobilen Impfteams werden zunächst ausschließlich die Bewohner und das Personal der Gemeinschaftseinrichtungen sowie das besonders gefährdete Personal in den Kliniken gegen das Coronavirus geimpft. Alle Gemeinschaftseinrichtungen wurden von der Kreisverwaltung angeschrieben und haben zum überwiegenden Teil auch schon die Impfbereitschaft erklärt und die erforderlichen Listen übersandt. Diese Einrichtungen werden nach und nach angefahren. Alle anderen Personen, die 80 Jahre alt oder älter sind, können erst dann telefonisch (oder online) einen Impftermin vereinbaren, wenn ausreichend und verlässlich Impfstoff zur Verfügung steht und die Impfzentren tatsächlich eröffnet werden können. Wann genau das sein wird, stehe nach Aussage der Sozialministerin Reimann, so die Kreisverwaltung, noch nicht fest: voraussichtlich aber nicht vor Februar. Das Land wird darüber rechtzeitig öffentlich informieren und auch konkret zur Terminanmeldung einladen. „Das Land wird über die Medien die Telefonnummer bekanntgeben, unter der man sich einen Impftermin reservieren lassen kann“, heißt es aus der Kreisverwaltung: Man solle nicht die Telefonleitungen des Gesundheitsamtes oder der Hilfsorganisationen blockieren.

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