Wasserparadies: 7,7 Millionen Euro fließen in Sanierungsmaßnahmen / Entscheidung im Juli

Die „beste Lösung“

Einigkeit über den Fortbestand des Wasserparadieses (von links: Dirk Schröder, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule, Sport und Kultur, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Michael Bosse-Arbogst von den Stadtwerken stellen das Konzept in der Ausschusssitzung vor. Foto: Kolbe

HILDESHEIM Die Zukunft des Wasserparadieses ist für die nächsten 20 Jahre gesichert. Nach gründlicher Überprüfung möglicher Alternativen haben sich die Stadt Hildesheim und die Stadtwerke geeinigt. Die endgültige Entscheidung wird im Juli durch die Abstimmung der politischen Gremien im Stadtrat erfolgen.

Das Wasserparadies zählt bis zu 250 000 Besucher jährlich, die aus einem Umkreis von 100 Kilometern anreisen. Zudem ist es für den Vereins- und Schulsport unverzichtbar. Insgesamt sind 80 Mitarbeiter im Wasserparadies beschäftigt, von denen die Hälfte Teilzeitkräfte sind. Derzeit weisen die Stadtwerke, als Eigentümer und Betreiber, einen Jahresfehlbetrag von 1,1 Millionen Euro aus. Für die Zukunft wird ein Defizit von 1,3 Millionen Euro erwartet, weil im Rahmen des neuen Vertrages etwa 7,7 Millionen Euro in Investitions- und Sanierungsmaßnahmen gesteckt werden sollen. Geplant sind unter anderem die Neuausstattung und Neugestaltung der Umkleideräume, Erneuerung des Fliesenbelages, Sanierung des Daches, Neubau einer Rutsche oder die Attraktivitätssteigerung der Sauna.

Preiserhöhungen, die die Renovierungskosten tragen sollen, sind in der Kalkulation nicht enthalten. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Michael Bosse-Arbogast, Sprecher des Vorstandes der Stadtwerke Hildesheim, sehen die angestrebte Lösung als „die beste und wirtschaftlichste Lösung für alle Beteiligten“. Dass sich die politischen Gremien in der Abstimmung am 13. Juli gegen den Weiterbetrieb in der vorgeschlagenen Form entscheiden, ist aus ihrer Sicht nicht zu erwarten. Das Lösungskonzept wurde am Mittwoch in der öffentlichen Ausschusssitzung bereits vorgestellt.

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