Abschluss des Hildesheimer Jubiläumsjahres / 350 Veranstaltungen

Alles hat ein Ende...

Ingo Meyer dankt den kreativen Köpfen vom Büro 1200: Bei Anke Persson, Klaus Wilhelm und Lene Wagner (von links) liefen die Fäden zusammen.

HILDESHEIM Die Festlichkeiten des Hildesheimer Jubiläumsjahrs fanden am Sonntagabend auf dem Platz an der Lilie ihren offiziellen Abschluss. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sprach von bewegenden Momenten, kreativen Ideen und viel Engagement von Seiten aller Beteiligten und zog ein sehr positives Fazit.

Seit dem Beginn im März gab es 350 große und kleine Veranstaltungen zu Ehren der Stadt. Dabei setzten die Organisatoren, im eigens für das Fest ins Leben gerufenen Büro 1200, auf die bestehenden Stärken der Stadt. Unter dem Motto „Stadtgefühl“ waren Bürger, Vereine, private Gruppen und Initiativen sowie Wirtschaftsunternehmen und Kultureinrichtungen an der Vielzahl der Programmpunkte aktiv beteiligt. Das Festjahr der Stadt wurde in enger Abstimmung mit den Feierlichkeiten des Bistums organisiert. Die kirchlichen Feiern enden erst mit dem Ende des Kirchenjahres am 22. November. Ein sechsminütiger Film zeigte den Besuchern auf der Lilie einen Rückblick auf die vergangenen Jubiläumsmonate. Zu den Highlights zählte zweifellos der Tag der Niedersachsen. Dabei sorgten mehr als 6 000 Ehrenamtliche für das Gelingen des dreitägigen Festes, das von rund 320 000 Menschen besucht wurde.

Dr. Meyer betonte, dass zahlreiche Netzwerke entstanden seien, die auch weiterhin zur unterhaltsamen und kulturellen Bereicherung der Stadt bestehen bleiben sollen. Einen großen Dank richtete er an das Team der Kuratoren, an die Sponsoren, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die ehrenamtlichen Helfer. Als krönenden und leuchtenden Abschluss benannte Meyer das Lichtkunstfestival, das nach Schätzungen von Hildesheim Marketing über 60 000 Besucher in die abendliche Jubiläumsstadt zog. Nach Grußworten vom Oberbürgermeister und von Bischof Norbert Trelle sowie nach dem Gesang vom Opernchor des Theater für Niedersachsen wurde ein abschließendes Feuerwerk gezündet.

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