Mit vermeintlicher Maschinenpistole herumgefuchtelt

39-Jähriger löst SEK-Einsatz aus

HILDESHEIM - Am Sonntagabend, 1.9., löste ein 39-Jähriger in der Von-Ketteler-Straße einen Polizeieinsatz aus, nachdem er zuvor mit einer täuschend echt aussehenden Maschinenpistole auf seinem Balkon getreten war. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um eine Soft-Air-Waffe.

Gegen 17.40 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass der Mann auf dem Balkon seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Von-Ketteler-Straße erschienen war und sich offenbar daran störte, dass sich Personen draußen unterhielten. Dies brachte er den Personen gegenüber zum Ausdruck. Dabei soll er eine Maschinenpistole in der Hand gehalten haben.

Sofort wurden mehrere Streifenwagen in die Von-Ketteler-Straße entsandt und die Wohnung des Mannes wurde umstellt. Aufgrund des Umstandes, dass der 39-Jährige im Besitz einer Maschinenpistole gewesen sein soll, wurden darüber hinaus das Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen sowie Beamte der Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen anfordert.

Das Amtsgericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim die Durchsuchung der Wohnung des Mannes an.

Gegen 21.30 Uhr drangen SEK-Beamte in die Wohnung des Mannes ein und nahmen diesen widerstandslos fest. Bei dem Polizeieinsatz wurde niemand verletzt.

Im Rahmen einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurde eine Soft-Air-Waffe gefunden und sichergestellt. Es handelte sich dabei um die täuschend echt wirkende Nachbildung einer Maschinenpistole.

Der 39-Jährige wurde noch am späten Abend in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

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