DRK-Kreisverbände wollen möglichst 2017 fusionieren / „Keine Nachteile, sondern Unterstützung im Ehrenamt“

„Zusammen erfolgreich in die Zukunft“

Blumen zum Dank: Die stellvertrende Kreisverbandsvorsitzende Karin Knust, der neue Leiter des Jugendrotkreuzes, Martin Gorissen, Vorsitzender Bernd Beushausen sowie die Kreisbereitschaftsleiterin Juliane Knust (von links). Fotos Fritzsche

GRONAU Vertreter aus 24 Ortsvereinen, weitere Mitglieder der Rot-Kreuz-Familie und zahlreiche Gäste trafen sich zur Mitgliederversammlung des DRK-Kreisverbandes Alfeld im Gronauer Lachszentrum. „Gronau ist die eigentliche Kernzelle des Kreisverbandes, denn hier haben sich die Damen einst auf den Weg gemacht und den Verein aus der Taufe gehoben“, stellte Kreisverbands-vorsitzender Bernd Beushausen fest.

Er eröffnete die Versammlung mit der Information, dass er selbst gemeinsam mit Karsten Wolff, Vorsitzender des Präsidiums des DRK Hildesheim-Marienburg und Uwe Dombeck, Geschäftsführer des gleichnamigen Kreisverbandes, gerade erst aus Karlsruhe zurückgekommen sei, wo wichtige Gespräche bezüglich der geplanten Fusion mit dem Kreisverband aus Hildesheim-Marienburg geführt worden sind. „Die Entwicklung, die Zahlen, Daten und Fakten des Kreisverbandes Alfeld sind nicht die schlechtesten. Und trotzdem ist es an der Zeit, den zukünftigen Weg gemeinsam mit dem Freund Kreisverband Hildesheim-Marienburg zu beschreiten, damit wir zusammen erfolgreich in die Zukunft starten“, erklärte Beushausen. Er verdeutlichte, dass bei der geplanten Fusion der beiden Kreisverbände, die möglichst bereits 2017 erfolgen soll, alle Ortsvereine auf diesem Weg einbezogen werden sollen. „Ihre Belange und Bedürfnisse stehen weiterhin im Vordergrund. Sie sollen dadurch keine Nachteile erfahren, sondern in ihrem Ehrenamt unterstützt werden. Ihre Mitwirkung und Mitbeteiligung auf dem Weg der Fusion ist erwünscht und notwendig“, hob er hervor. Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Ortsvereine war auch Inhalt der Grußworte, die etwa Waltraud Friedemann als stellvertretende Landrätin und die Vizepräsidentin des Niedersächsischen DRK-Verbandes, Sabine Schipplick, sprachen.

Im weiteren Versammlungsverlauf gewährte Ausbildungsbeauftragter Hartmut Quensen einen Einblick in die Neuerungen der Ausbildung in Erster Hilfe und Reinhard Hein als Geschäftsleiter des DRK-Kreisverbandes Alfeld informierte über den derzeitigen Stand in der Altenhilfe. Diese Thematik bezeichnete Hein als „Problemthema in Niedersachsen“ und bezog sich dabei auf den mittlerweile vorhandenen Kampf um Fachkräfte, um die Versorgung alter und hilfebedürftiger Menschen aufrecht erhalten zu können. „Der Pflegenotstand muss eingegrenzt werden und vor uns liegt eine schwierige Zukunft. Wir als DRK haben uns einen hohen Qualitätsstandard im Bereich der Pflege erarbeitet und sind Marktführer auf diesem Gebiet. Das wollen und werden wir auch bleiben“, teilt Hartmut Quensen mit. Die auf der Tagesordnung ausgewiesenen Wahlen verliefen anschließend ohne Diskussionen. Wolfgang Mootz wurde in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender einstimmig von der Versammlung bestätigt und auch die turnusmäßigen Wahlen im Finanzausschuss der Kreisbereitschaft gingen zügig vonstatten.

Brigitte Queißer (Freden), Doris Hartmann (Sehlem) und Gudrun Kleuker (Elze) wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt, als neue Mitglieder wurden Hans-Joachim Wächter (Heyersum) und Helga Kuckuck (Eime) im Gremium aufgenommen. Keine Veränderungen gab es auch bei der Besetzung der Kreisbereitschaftsleitung. Juliane Knust und Sven Heine werden diese Posten auch zukünftig weiter ausüben. „Nach langer Vakanzzeit ist es uns gelungen, den Posten des Leiters des Jugendrotkreuzes wieder zu besetzen“, teilte Bernd Beushausen abschließend fest. „Seit dem 1. April übt Martin Gorisen diese Funktion engagiert aus.“

Beushausen dankte allen Vorstandsmitgliedern, dem Verwaltungsteam der Kreisbereitschaft sowie allen Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes für ihren großen Einsatz im vergangenen Jahr. Diesem Dank schloss sich Kreisverbands-Ehrenmitglied Norbert Halter an, der bekannt gab, das er in diesem Jahr zum 30. Mal Hilfsgüter nach Rumänien bringen wird.

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