Großer Erfolg: „Netzwerk Kinder- und Jugendarbeit“ hat bereits Partner gefunden

„Wir hoffen, dass weitere Vereine dazustoßen“

Diakonin Anne Basedau: „Dass sich so viel in so kurzer Zeit entwickelt, haben wir uns zwar gewünscht, aber nicht erwartet.“

GRONAU Einen schönen Beweis wie Gemeinschaft in Gronau mit Leben gefüllt wird liefert jetzt erneut das „Netzwerk Kinder- und Jugendarbeit“, das sich vor über einem Jahr aus der Kooperation von Jugendzentrum, Kirchengemeinde und den weiterführenden Schulen in der Leinestadt gebildet hat. Um sich weiter zu vernetzen und Ressourcen zu bündeln, haben die Verantwortlichen die örtliche Vereinswelt zum ersten Netzwerk-Treffen eingeladen – ein voller Erfolg.

„Dass sich so viel in so kurzer Zeit entwickelt, haben wir uns zwar gewünscht, aber nicht erwartet“, ist Anne Basedau, Diakonin der St. Matthäi-Kirchengemeinde, vom Ergebnis des ersten Netzwerk-Treffens regelrecht begeistert. Zwei Vereine wollen sich in die Arbeit einbringen und Jugendlichen somit neue Möglichkeiten eröffnen. „Es tun sich Räume auf“, fasst Anne Basedau zusammen – und genau dies sei die Intention der Verantwortlichen. „Wir wollen durch dieses Netzwerk die Vielfalt der Angebote für Kinder und Jugendliche noch erweitern“, informiert sie. Im Netzwerk sollen sich Vereine zusammenfinden, um Energien zu bündeln, Jugendliche bei Aktionen zu unterstützen und um durch eben diese Kooperation neue Projekte ins Leben rufen zu können. Ein Vorbild ist vor diesem Hintergrund der Kulturkreis, der ja bekanntlich das Gronauer Kino in Eigenregie betreibt und den Jugendlichen bereits einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte. „Hier sind bereits konkrete Dinge entstanden“, freut sich Anne Basedau über diese Zusammenarbeit. In „freudiger“ Erwartung ist auch Karsten Mentzendorff vom Gronauer Kulturkreis, denn „wir hatten schon oft Ideen, mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten“, teilt Karsten Mentzendorff mit, der mehr oder weniger zufällig über das Jugendzentrum auf die Netzwerk-Arbeit aufmerksam geworden ist.

In der Vergangenheit habe der Kulturkreis immer wieder festgestellt, dass Veranstaltungen erfolgreich sind, wenn die Organisatoren der Zielgruppe angehören, die letztlich angesprochen werden soll. So erhofft sich Karsten Mentzendorff durch diese Zusammenarbeit, zum einen junge Menschen für die Arbeit des Kulturkreises zu begeistern, zum anderen Kinder und Jugendliche ins Kino zu locken. Welche Projekte aus dieser Zusammenarbeit wachsen sollen, erfordere aber noch Zeit. „Die Jugendgruppenleiter müssen nun weiterdenken, Ideen liefern, um sie dann gemeinsam mit dem Kulturkreis zu konkretisieren“, schildert Anne Basedau das weitere Vorgehen. „Wir sind optimistisch“, freut sich auch Karsten Mentzendorff auf die gemeinsame Arbeit. Ein weiteres Vorbild ist der Verein „Gronauer Schottentag“: Jugendliche, die über das Netzwerk erreicht werden, unterstützen die Vereinsmitglieder bei den Highland Games am 11. Mai. „Wir wollen uns aber noch mehr einbinden“, kündigt Vorsitzende Saskia Sund an: „Auch wenn die Jugendlichen uns brauchen, wollen wir ihnen zur Seite stehen.“ Schließlich habe der inzwischen fünf Jahre alte Verein „immer schon den Fokus auch auf Kinder- und Jugendarbeit gelegt“. Um das Netzwerk wachsen lassen zu können, hoffen die Verantwortlichen auf weitere solcher Beispiele. In regelmäßigen Abständen sollen Netzwerk-Treffen folgen. Das nächste ist für den morgigen Donnerstag in der Zeit von 19 bis 21 Uhr im Jugendhaus der St. Matthäi-Kirchengemeinde in der Junkernstraße 5 vorgesehen. „Wir hoffen, dass weitere Vereine dazustoßen werden“, betont Anne Basedau.

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