Überraschende Auswirkungen des Starkregens in Deilmissen / Regenrückhalt hat funktioniert

Wasser hat die Straßen unterspült

Wasser und Schlamm sind dank des Einsatzes der freiwilligen Feuerwehren und des Bauhofs zwar aus den Straßen Deilmissens verschwunden, doch dafür bleiben Asphaltschäden zurück.
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Wasser und Schlamm sind dank des Einsatzes der freiwilligen Feuerwehren und des Bauhofs zwar aus den Straßen Deilmissens verschwunden, doch dafür bleiben Asphaltschäden zurück.

Deilmissen / Gronau – Die Anwohner trauten ihren Augen kaum, als die Wasser- und Schlammmassen am Samstagabend durch Deilmissen flossen. Und auch Bauamtsleiter Maik Götze tippte erst darauf, sich verhört zu haben. Deilmissen? Den Ort hatte das Team bisher nicht auf dem Schirm, wenn es um Hochwasserschutz ging. So mussten die Mitarbeiter des Bauamtes in den letzten Tagen erst einmal Karten und Pläne sichten, um etwas über das Rohrsystem zu erfahren.

„Wir hatten dort einen extremen Abfluss aus dem Umland. Das Wasser stand zum Teil bordsteinhoch. An den Schäden im Asphalt ist zu sehen, dass das Wasser mit Kraft daruntergegangen ist und die Straße unterspült hat“, sagt Maik Götze. Nun ginge es an die Ursachenforschung.  Die schadhaften Stellen am Alten Triftweg und der Heinser Straße werden ausgebaggert, neu befestigt und mit neuem Asphalt überzogen.

Dass das Wasser sich bei solchen, immer häufiger wiederkehrenden Starkregenereignissen den Weg über Straßen und Plätze sowie Wiesen bahne, sei gut. „Im Ausdehnungsbereich der Straßen stellt das Wasser in der Regel kein Schadenspotenzial dar“, so Maik Götze. Feststehe, dass der Graben beziehungsweise der Bach an der Dötzumer Straße in Gronau nicht ausgereicht haben, so dass das Wasser auch hier über die Straße abfloss. 

„Der Rübenacker oberhalb des Eitzumer Weges hat hervorragend funktioniert“, freut sich Maik Götze. Durch eine kleine Rückhaltung konnte das Wasser zurückgehalten werden, die Fläche ist dennoch landwirtschaftlich zu nutzen. – kim

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