Volker Senftleben: Einzelhandel könnte vielleicht Ende April wieder durchstarten

Wann springt der Motor wieder an?

Leinebergland – „Das Coronavirus verändert in diesen Wochen unser Leben. Wir alle stehen vor bisher unglaublichen Herausforderungen“, sagt der Landtagsabgeordnete Volker Senftleben: „In vielen Bereichen werden wir unsere vorhandenen Strukturen und Abläufe auf neue oder möglicherweise auch verdrängte Szenarien ausrichten müssen.“ Auch der Arbeitsalltag des Abgeordneten hat sich in diesen Tagen gravierend verändert. Hetzte Senftleben früher von Termin zu Termin, besteht der Alltag jetzt aus Homeoffice oder der Abgeschiedenheit des Abgeordnetenbüros.

„Unzählige Anfragen und Hilferufe erreichen mich täglich“, so der Eimer. Es geht um Sorgen von Händlern und von Unternehmen, von Eltern und von Kulturschaffenden. Senftleben spricht von einem Nervenspiel, das sich wohl noch bis Ende April in der derartigen Form hinziehen wird: „Alles hängt von den Corona-Fallzahlen ab. Flacht die Kurve ab, wird der Druck da sein, viele Bereiche wieder zu öffnen.“ Der Handel könnte seines Erachtens als Erstes durchstarten, wobei zu beobachten sein wird, ob Menschen gewillt sind, Geld auszugeben. Was Events und Kulturveranstaltungen angeht, wird der Motor noch etwas stocken: „Ich denke, bis Ende des Jahres sind die Menschen vorsichtig und meiden Massen.“ Sein Blick geht aber auch weiter: „Gerade in den Vorbereitungen auf eine größere Anzahl von intensiv zu betreuenden Patienten ist die Wichtigkeit einer dezentralen Krankenhausversorgung nicht zu leugnen. Erfreulicherweise hat unser Landesvater bereits Anfang des Jahres eine deutliche Positionierung zu dezentralen Krankenhäusern formuliert. Genau diese Aussage wurde im Zusammenhang der aktuellen Herausforderung erneut bekräftigt. Die aktuelle Situation zeigt, dass die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit nur eine Voraussetzung für Krankenhausstandorte sein kann."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare