„Wahlen gewinnt man an der Basis“

Seit 35 Jahren stellt die WG den Bürgermeister: Hartmut Leske (2006 bis 2016), August Waßmann (1981 bis 1996) und Friedrich Kreth (1996 bis 2006), hier mit dem Fraktionsvorsitzenden Günter Sievert.

Rheden J Die Wähler der zukünftigen Gronauer Ortsteile Rheden, Wallenstedt und Heinum geben mit ihren jeweils drei Stimmen bei der Kommunalwahl am 11. September auch die Richtung vor, wer künftig ihre Interessen als Bürgerbeauftragter wahrnehmen könnte. Die Wählergemeinschaft (WG) Rheden, deren Kandidaten für die neue Wählergemeinschaft Leinebergland antreten, wäre bereit dazu. Am obligatorischen Braunkohlessen der WG Rheden in „Ebelings Gaststätte“ nahmen wieder zahlreiche Mitglieder teil. Vom Fraktionsvorsitzenden Günter Sievert wurden besonders die ehemaligen Bürgermeister August Waßmann und Friedrich Kreth, der aktuelle Amtsinhaber Hartmut Leske sowie der Vorstand der neuen Wählergemeinschaft Leinebergland/ Stadt Gronau begrüßt. Günter Sievert und Hartmut Leske skizzierten als Mandatsträger im Rat Rheden sowie im Samtgemeinderat kurz das politische Jahr 2015. Schnelles Internet, Bushaltestellenbau, Straßensanierungen, Umbenennung von Straßennamen und neue Postleitzahl im Rahmen der Fusion, Vermietung der ehemaligen Grundschule an den Landkreis Hildesheim zur Flüchtlingsunterbringung – alles wurde analysiert. Das Hauptaugenmerk des harmonischen Abends nahm aber die neue WG Leinebergland, die anstehenden Wahlen mit Themen sowie die möglichen Kandidaten ein.

„Wahlen gewinnt man an der Basis, dazu müssen wir unsere Hausaufgaben machen“, ist WG-Vorsitzender Günter Sievert überzeugt: „Wir stellen seit 35 Jahren den Bürgermeister – warum nicht zukünftig den Bürgerbeauftragten. Die Wähler brauchen einen Kandidaten, dem sie vertrauen, der sich kümmert, der ansprechbar ist.“

Nach Paragraph 8 des Gebietsänderungsvertrages (GÄV) hat die Fraktion im neuen Stadtrat Gronau das Vorschlagsrecht auf einen Bürgerbeauftragten, welche im ehemaligen Gemeindegebiet Rheden die Mehrheit erringt. Also lautet für Rheden, Wallenstedt und Heinum das Ziel der WG: „Wahl gewinnen – in den Stadtrat einziehen – Bürgerbeauftragten stellen.“ Somit sind die Bürger gefordert – sie bestimmen hier erheblich mit, so Günter Sievert: „Wenn sie nicht nur wählen wollen, sondern Interesse an einer Mitarbeit – bis hin zur eigenen Kandidatur – haben, sind sie hiermit aufgefordet, sich einfach bei der WG Leinebergland zu melden.“

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