Großes Fest am kommenden Freitag auf dem JUZ-Gelände / Einweihung des Fühlparks

„Vom Jugendzentrum für Gronau“

Noch wird kräftig am Fühlpark gearbeitet. Doch bis kommenden Freitag soll die Einrichtung, die die Sinne von Jung und Alt ansprechen soll, fertiggestellt werden. Im Rahmen des großen JUZ-Festes soll sie feierlich eingeweiht werden. Foto: Klein

GRONAU „Wir wollen etwas vom JUZ für Gronau anbieten“, beschreibt Heilerziehungspflegerin Lotta Glenewinkel die Intention des großen JUZ-Festes am kommenden Freitag, 26. Juli. In diesem Rahmen sollen nicht nur die in den Sommerferien erarbeiteten Projekte der Kinder vorgestellt, sondern auch der große Fühlpark eingeweiht werden.

Ein besonderes Projekt hat das Ferienprogramm-Team des Gronauer JUZ um die pädagogische Mitarbeiterin Kerstin Köhler, Heilerziehungspflegerin Lotta Glenewinkel, Erzieherin Sabrina Moyzeschewitz, pädagogische Mitarbeiterin Heidrun Achtzehn und Auszubildende (Logopädin) Marie Baxmann diesmal entwickelt: Gemeinsam mit den Kindern soll ein rund 20 Meter langer Fühlpark gestaltet werden, der mit zehn so genannten Fühlkästen die Sinne ansprechen soll. „Wir richten natürlich ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren“, freut sich Lotta Glenewinkel über die große Unterstützung: „Viele Menschen aus der Samtgemeinde schließt dieses Projekt ein.“ So haben sich nicht nur Unternehmen bereit erklärt, Materialien zu spenden, sondern auch Ehrenamtliche wie Sebastian Baranek haben ihre Hilfe zugesagt.

„Derzeit werden die Steine gesetzt“, schildert Lotta Glenewinkel das Vorgehen. Am kommenden Donnerstag soll der neue Fühlpark auf der Wiese neben der Gronauer Jugendbegegnungsstätte schließlich befüllt werden. Viele Materialien haben auch die Kinder zusammengetragen. „Wir haben diesmal im Vorfeld Brainstorming unternommen“, beschreibt die Heilerziehungspflegerin, dass die Jungen und Mädchen von Beginn an in die Entwicklung des Fühlparks einbezogen worden sind.

Durchschnittlich haben 30 Kinder das Ferienpass-Programm wahrgenommen. „Leider waren es in diesem Jahr vergleichsweise sehr wenige Teilnehmer“, bedauert sie. Sind es doch gewöhnlich bis zu 70 Kinder täglich gewesen. Lotta Glenewinkel begründet dies damit, dass viele JUZ-Besucher zwar kürzere Urlaube mit ihren Eltern verbracht haben, dafür aber öfter unterwegs gewesen sind. Um das Programm im kommenden Jahr besser organisieren zu können, will das JUZ-Team einen Urlaubszeiten-Briefkasten installieren.

Das JUZ-Fest am kommenden Freitag bildet nun den Höhepunkt und zugleich den Abschluss des Ferienprogramms. Beginn der Veranstaltung, die gleichermaßen Jung und Alt ansprechen soll, ist um 13 Uhr. Gegen 13.30 Uhr soll der Fühlpark eröffnet werden, der dann allen Einwohnern zur Verfügung steht. Doch dies soll nicht die einzige Besonderheit des JUZ-Festes sein: „Es wird eine nette Zusammenfassung aller Projekte geben“, kündigt Lotta Glenewinkel an. So wird im JUZ eine große Ritterburg ausgestellt sein, auch bieten die Kinder einen Stand an, an dem sich Interessierte gebastelte Handpuppen sowie Utensilien aus der Ritterzeit anschauen können. Zudem erhalten die Sponsoren Gelegenheit, sich im Rahmen des Festes zu präsentieren. Und im Außenbereich des JUZ soll ein Improvisationstheaterstück auf die Bühne gebracht werden – natürlich mit den in den Ferien gebastelten Handpuppen.

Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt sein. Der Erlös daraus soll den Flutopfern zugute kommen. „Es ist ein Fest, das das gesamte Areal des JUZ einbindet“, freut sich die Heilerziehungspflegerin auf ein abwechslungsreiches Programm. Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass sich auch das gewünschte Publikum einfindet.

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