Verwaltung legt Voraussetzungen zum Personaleinsatz für mögliches Impfzentrum vor

„Sehnlichst erwartete Unterstützung“

Die mobilen Impfteams sind noch in den Alten- und Pflegeheimen des Landkreises unterwegs. Bald könnten sie ihre Arbeit auch in weiteren Impfzentren aufnehmen.
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Die mobilen Impfteams sind noch in den Alten- und Pflegeheimen des Landkreises unterwegs. Bald könnten sie ihre Arbeit auch in weiteren Impfzentren aufnehmen.

Gronau – Die Impfungen gegen Sars-Cov-2 gehen nur schleppend voran, es mangelt an Impfstoff und die Terminvergabe klappt in den seltensten Fällen. Zudem stellt sich vielen aus der höchsten Gefährdungsstufe, die ihr 80. Lebensjahr bereits überschritten haben, die Frage, wie sie überhaupt zu ihrem Impftermin in Hildesheim oder Alfeld gelangen sollen. Deshalb hat die SPD-Fraktion des Samtgemeinderates jetzt einen Antrag gestellt. Hierin fordert sie die Samtgemeinde Leinebergland auf, ein ortsnahes Impfangebot in der Samtgemeinde Leinebergland – analog zu dem Angebot in Sarstedt – zu prüfen.

Mobile Impfteams, die derzeit noch in den Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden, könnten dann die Ü80 aus Gronau, Eime und Duingen direkt in der Samtgemeinde impfen. Auch die Terminvergabe und die An- schreiben an die Bevölkerung würden von Seiten der hiesigen Kommune erfolgen. Die Verwaltung hat sich hierzu bereits Gedanken gemacht und eine ausführliche Vorlage zur Abstimmung per Umlaufverfahren vorgelegt. Hierin werden Kosten, Personalaufwand und organisatorische Vorarbeit, die von Seiten der Verwaltung zu leisten ist, aufgezeigt.

Durch das Impfzentrum in der Samtgemeinde wäre die Erreichbarkeit „wesentlich besser zu gewährleisten“. Zudem könne die Samtgemeinde so „eine Unterstützung leisten, die die Bürger der höchsten Gefährdungsstufe sehnlichst erwarten“, folgert die Verwaltung.  Sollte der Rat der Samtgemeinde einen entsprechenden Beschluss fassen und rechtlich durch neue Vorgaben nichts gegen das Impfzentrum in der Samtgemeinde sprechen, geht die Verwaltung derzeit davon aus, die Bürger Ende Februar bis Anfang März über das zusätzliche Impfangebot informieren zu können. Nun entscheiden die Politiker des Rates der Samtgemeinde Leinebergland, ob der Vorschlag der SPD-Fraktion weiterverfolgt werden soll. – kim

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