Verein Hohe Tafel muss auf Feier zum 30-Jährigen verzichten / Kein Ausschank am Turm

„Wir bauen den Verein wieder auf“

Zum 30-jährigen Bestehen: Rainer Beutner (von links), Jens Frühauf und Otto Herzke vom Vorstand der Hohen Tafel müssen den Ausschank an der Hörzen Hütte und somit die kleine Feier am 1. Mai absagen.
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Zum 30-jährigen Bestehen: Rainer Beutner (von links), Jens Frühauf und Otto Herzke vom Vorstand der Hohen Tafel müssen den Ausschank an der Hörzen Hütte und somit die kleine Feier am 1. Mai absagen.

Brüggen – Am 16. Februar 1991 gründeten einige Brüggener, Rhedener und Gronauer den Verein Hohe Tafel, um den Erhalt des Tafelbergturms zu garantieren. Dieses 30-jährige Bestehen wollte der Verein gerne zusammen mit dem Ausschank am 1. Mai auf dem Tafelberg begehen. Doch Corona hat dem Vorstand einen Strich durch die Rechnung gemacht.

„Wir sagen den Ausschank sowohl an Christi Himmelfahrt als auch am 1. Mai ab“, sagt Vorsitzender Jens Frühauf. Selbst wenn dies rechtlich möglich wäre, sei der Aufwand einfach zu hoch. „Hier ist immer einige Menge los, wir können im Wald und auf dem Tafelberg keine ausreichenden Abstände garantieren“, bedauert er. Ob es zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Ausschank oder eine kleine Feier geben kann, hänge von den Umständen ab.

Der Grund für die Vereinsgründung vor 30 Jahren war in erster Linie der Erhalt des Tafelbergturms. „Der Turm war in einem relativ schlechten Zustand“, sagt Otto Herzke. Die Gemeinden Rheden und Brüggen renovierten ihn kurz vor der Übergabe noch einmal aufwendig, später ließ der Verein den Turm erst von innen, zuletzt 2005 auch von außen streichen.

Arbeitseinsätze

Doch die Hohe Tafel hält nicht nur den Tafelberg mit Turm in Schuss. Der Verein hat die Hörzen Hütte sowie einen Unterstand am Tafelberg selbst gebaut und hält sie in Stand. Zahlreiche Bänke, Tische und Wanderkarten sowie Beschilderungen gehören ebenfalls dem Verein und müssen regelmäßig ausgebessert werden. „Durch die Vakanz im Vorstand ist vieles liegen geblieben“, weiß Jens Frühauf. Deshalb hat er mit seinen Vorstandskollegen beschlossen, zu mehreren Arbeitseinsätzen aufzurufen, sobald es die Corona-Lage zulässt.  – kim

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