Starkregen ruft Wehren auf den Plan

Vatertagstouren jäh beendet

Straßenreinigung in Dötzum: Durch die sintflutartigen Regengüsse laufen große Mengen an Schlamm auf die Dötzumer Straße. Foto: Greber

GRONAU / KREIS Längst ist der Himmelfahrtstag zu einem Tag für die ganze Familie geworden. Nicht nur Bollerwagen mit trinkfreudigen jungen Männergruppen waren vielerorts zu sehen, auch viele Familien waren unterwegs, um gemeinsam einen schönen Tag zu erleben. Doch die meisten Vatertagstouren wurden jäh beendet: Der am Nachmittag einsetzende Starkregen – teilweise sogar mit Hagel – setzte in Gronau ganze Straßenzüge und zahlreiche Keller unter Wasser.

Notrufe gingen reihenweise bei der Einsatzleitstelle in Hildesheim ein, die die jeweiligen Feuerwehren sofort per Sirene alarmierte. „Plötzlich standen Teile der Innenstadt unter Wasser“, berichtet Mirco Feuerhack von der Gronauer Feuerwehr. Die Einsatzkräfte machten sich umgehend auf den Weg, um die vielen Einsatzorte zu erkunden. Doch der Einsatz von Pumpen war nicht erforderlich. „In der Löwenberger Straße stand ein Keller kniehoch unter Wasser, als wir eintrafen, war es aber schon abgeflossen“, sagt Mirco Feuerhack.

Die Kanalisation konnte die Unmengen an Regenwasser nicht mehr aufnehmen und lief über. Als dann der Regen nachließ, floss das Wasser rasch wieder ab.

In Dötzum rutschte Schlamm von einem Feld auf die Dötzumer Straße, der sie mehrere Zentimeter dick bedeckte. Mit Besen und Schaufeln war es jedoch nicht getan. Ein Landwirt schob den Schlamm mit einem Radlader zusammen und die Gronauer Feuerwehr spritzte die Straße mit Wasser aus einem Hydranten schließlich frei.

Auch in Betheln und Brüggen waren die Wehren im Einsatz: Am Brüggener Posthof – an der B 3 – ereignete sich ein Verkehrsunfall, der jedoch glimpflich ausging. Personen kamen nicht zu Schaden.

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