Bundesgerichtshof verwirft Revisionen als unbegründet

Eitzumer Weg: Urteil ist rechtskräftig

Drei Gronauer mussten sich an mehreren Verhandlungstagen im April und Mai 2017 vor dem Hildesheimer Landgericht verantworten: Vertreten wurden sie von den Anwälten Nils J. Dick, Ferhat Tikbas und Kristian Lossner.

GRONAU / HILDESHEIM In der Strafsache „20 KLs 6 Js 42583/16“ des Landgerichts Hildesheim hat der Bundesgerichtshof das Urteil der 9. Großen Strafkammer des Landgerichts Hildesheim vom 17. Mai 2017 bestätigt.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die drei Angeklagten kurz vor Weihnachten 2016 in der Wohnung der 45 Jahre alten Angeklagten am Eitzumer Weg einen 36 Jahre alten Mann über Tage gefangengehalten, körperlich und sexuell misshandelt und gequält haben. Der Mann konnte schließlich mit erheblichen Verletzungen entkommen. Die Kammer verurteilte die Angeklagten unter anderem wegen besonders schwerer Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung zu Freiheitsstrafen zwischen sieben Jahren und zwei Monaten bis zu acht Jahren und sechs Monaten. Zudem wurde hinsichtlich aller drei Angeklagten die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Die hiergegen gerichteten Revisionen der Angeklagten hat der Bundesgerichtshof nun mit Beschluss vom 27. März in allen drei Fällen als unbegründet verworfen, weil die Nachprüfung des Urteils keine Rechtsfehler ergeben hat. Das Urteil der Strafkammer ist damit rechtskräftig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare