Stadt passt sich an Sanierungspläne des Landes an / Restarbeiten am Kreisel an der L 482

Radweg bleibt schmaler als vorgegeben

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Der neue gepflasterte Radweg rund um den Kreisel an der L 482 geht nahtlos in den bestehenden Radweg über. Dieser wird im Anschluss an die Kreisel-Baustelle vom Land saniert, behält aber seine ursprüngliche Breite von 1,75 Metern. Ob die Beschilderung des gemischten Geh- und Radweges bestehen bleiben kann, werden die kommenden Wochen zeigen.

Gronau – Der neu gepflasterte Radweg zwischen Gronau und Eimer Kreuz ist bereits freigegeben, obwohl die Arbeiten an der Kreisel-Baustelle weiter anhalten. Wie es die Vorgaben verlangen, hat er eine Breite von zwei Metern. Doch jeweils am Übergang zu den Bestandsradwegen verjüngt sich der Radweg, was zu Diskussionen im Bauausschuss der Stadt Gronau führte.

„Das Land hat uns mitgeteilt, dass der Radweg vor und hinter unserer Baustelle saniert wird, wenn wir fertig sind – auf einer Bestandsbreite von 1,75 Metern“, teilte Maik Götze den erstaunten Ausschussmitgliedern mit. Würde das Land den eigenen Vorgaben entsprechen wollen und den Radweg verbreitern, müsste ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, das drei Jahre in Anspruch nehmen würde. Zudem wäre der Ankauf weiteren Ackers von den angrenzenden Landwirten erforderlich, was intensive Gespräche voraussetzen würde. „Das spart sich das Land, um den Radweg jetzt sanieren zu können“, sagte Maik Götze. Dementsprechend wurde die Breite des neuen Abschnitts auf die vorhandene Breite angepasst. „Eine Folge könnte sein, dass das blaue Schild wieder abgehängt wird“, stellte der Bauamtsleiter eine mögliche Konsequenz in den Raum. Dann wäre es für Radfahrer nicht mehr verpflichtend, den Radweg zu nutzen. Radfahrer könnten selbst wählen, ob sie den in Teilen schmalen Radweg nutzen möchten oder lieber auf der vielbefahrenen Landstraße durch den Kreisel fahren. „Diese Aussagen akzeptiere ich aktuell“, teile Maik Götze den Politikern mit.

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