Kultur- und Sportausschuss erfährt beim Außentermin Neues zu den Sanierungsplänen für das Freibad in Gronau

Springerbecken bekommt neue Folie

„Wo ist denn das Blau hin?“: Etwas erstaunt stehen die Mitglieder des Kultur- und Sportausschusses am Springerbecken. Hier ist der bloße Rand nebst den Betonwänden zu sehen. Die Folie soll im April eingezogen werden.

GRONAU „Wir müssen mitziehen“, warf Günter Falke beim vor Orttermin im Freibad Gronau ein. Überall in der Umgebung würden die Freibäder „aufgehübscht“, da müsste auch in Gronau etwas passieren. Dieser Meinung sind auch die hiesigen Schwimmmeister sowie die Stadtverwaltung, so dass die Mitglieder des Kultur- und Sportausschusses einiges über die geplanten Sanierungsmaßnahmen erfuhren.

So fehlte beispielsweise im Springerbecken derzeit die blaue Folie. „Die letzte war von 1984. Sie hat lange gehalten, muss jetzt aber ausgetauscht werden“, sagte Fachbereichsleiterin Stephanie Klages. In der ersten Woche nach Ostern soll die neue Folie eingezogen werden – wenn es trocken ist. „Bei Nässe können wir nicht schweißen“, so Schwimmmeister Hans Kleiner.

Im Herbst soll dann das Schwimmerbecken von 1937 saniert werden. „Wir müssen unter anderem Dehnungsfugen versiegeln“, erklärte Kleiner, warum die Arbeiten erst nach der Saison beginnen können. Doch neben den ausstehenden Arbeiten zeigten die Schwimmmeister und Verwaltungsmitarbeiter den Ausschussmitgliedern auch Dinge auf, die bereits saniert wurden. Hierzu zählen der Sanitärbereich, das Kinderbecken, die Heizungsanlage, die Schränke für die Badegäste und die Filteranlage. „Wenn wir am Ball bleiben, halten sich die Ausgaben in Grenzen“, meinte Kleiner.

Auch das Gebäude, in dem sich der Einlass, der Kiosk, die Umkleiden und Duschen, aber auch die Wohnung des Schwimmmeisters befinden, steht auf der Agenda der Verwaltung. So wurden die Fenster des Kiosks bereits ausgetauscht, weitere sollen folgen. Einen neuen Pächter für den Kiosk konnte die Verwaltung auf Nachfrage der Ausschussmitglieder noch nicht nennen, in der kommenden Woche stünden aber Gespräche an. Zudem nimmt am kommenden Montag der neue Schwimmmeister, der an der Seite von Meik Riemann im Einsatz sein wird, seine Arbeit auf, nachdem Hans Kleiner vergangenen Herbst in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Bei der anschließenden Sitzung des Kultur- und Sportausschusses der Stadt Gronau im Kaminzimmer des Museums ergriff Gabriele Kollibay vom Museumsteam das Wort. Sie berichtete von der erfolgreichen Ausstellung zum Thema Erster Weltkrieg, die von Mitte November bis Mitte Februar im Stadtmuseum angeboten wurde (die LDZ berichtete). „Sie ist mit 300 Besuchern die bestbesuchte Ausstellung unseres Hauses“, so Kollibay. „Viele waren sehr interessiert und sind auf den Spuren ihrer Verwandten gewandelt und haben die Karten studiert.“ Auch die in der Ausstellung hervorgehobenen Einzelschicksale und der Bereich „Heimatfront“ seinen sehr gut angekommen. Als nächstes plant das Museumsteam zusammen mit dem Partnerschaftsverein eine Ausstellung mit allen Gastgeschenken, die der Verein in den vergangenen Jahrzehnten bekommen hat. Sie soll im Mai eröffnet werden.

Der Ausschuss beschloss zudem einstimmig, dass die Vereine ab sofort an den Kosten für die Benutzung der Sporthallen in Gronau mit einem Stundensatz in Höhe von 2 Euro beteiligt werden sollen.

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