Verbesserung für Radfahrer

SPD-Fraktion der Samtgemeinde Leinebergland unterstützt Brücken-Antrag der UWE

Die SPD-Mitglieder Volker Senftleben, Rainer Mundt, Dieter Helwes, Werner Achilles, Kerstin Gohl, Ulf Gabriel und Viola Koitsch (von links) setzen sich für die Brücke ein.
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Die SPD-Mitglieder Volker Senftleben, Rainer Mundt, Dieter Helwes, Werner Achilles, Kerstin Gohl, Ulf Gabriel und Viola Koitsch (von links) setzen sich für die Brücke ein.

Betheln – Bereits in der Zeit, als Dieter Helwes als Verwaltungschef im Gronauer Rathaus tätig war, wurde intensiv an einer Steigerung der Attraktivität dieser Region gearbeitet. Viele Projekte sind in dieser Zeit realisiert worden, unter anderem auch der 4,5 Kilometer lange Radweg auf dem Laakedamm zwischen Gronau und Brüggen. Die Brücke in der Leineaue nach Elze konnte damals allerdings nicht errichtet werden. „Dennoch blieb der Wunsch bei vielen Menschen weiter bestehen, da insbesondere die angedachte Brücke den Naherholungswert für Wanderer und Radfahrer deutlich erhöhen würde“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat, Volker Senftleben.

Der Mehrwert dieser Brücke sei vielfältig zu betrachten. „In einer Zeit, in der sich Mobilität deutlich verändert und das Fahrrad eine regelrechte Renaissance erlebt und gleichzeitig die E-Bikes einen beeindruckenden Siegeszug im ländlichen Raum vorweisen, wachsen die Anforderungen an ein gutes Wegenetz“, so Senftleben. Diese Brücke verbessert deutlich die Erreichbarkeit des Bahnknotenpunktes in Banteln, heißt es aus den Reihen der SPD: „Möglicherweise kann diese Maßnahme sogar für das kürzlich vom Landkreis vorgestellte Modellprojekt an der KGS, mit dem Ziel die Optimierung der Schulwege für die Nutzung eines Fahrrades, gewinnbringend sein. Gleichzeitig wird sicherlich auch der Leine-Heide-Radweg hier von dieser Ergänzung des Wegenetzes profitieren.“ Selbstverständlich müsse klar sein, dass dem extrem wertvollen Naturschutzbereich am Rammelsberg und in der Leineaue kein Nachteil erwachsen dürfe. Vielmehr sollten Überlegungen angestellt werden, wie der Umweltbildung an solch einer Stelle besondere Rechnung getragen werden kann. Genauso unstrittig ist die erforderliche naturschutzrechtliche Kompensation dieser Maßnahme im Falle einer Realisierung.  „Allen Beteiligten muss klar sein, dass dieses Projekt zunächst viel Vorbereitung bedarf. So muss zwingend als erstes das Gespräch mit der Paul-Feindt-Stiftung und vor allem mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises gesucht werden“, so Dieter Helwes vor Ort.  Nun wird mit dem eingebrachten Antrag der erste Schritt zur Aufnahme der vorbereitenden Gespräche getätigt. „Ein weiterer ganz wesentlicher Aspekt für ein entschlossenes Handeln zum jetzigen Zeitpunkt ist im Übrigen in der aktuellen Chance auf eine Förderung seitens des Landes Niedersachsen begründet“, heißt es. Die so genannten ELER-Mittel, die nicht für landwirtschaftlich Zwecke gebunden sind, könnten über die sogenannte ZILE-Richtlinie (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung) genutzt werden. 

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