14 Teams stellen sich großen und kleinen Herausforderungen / Wiederholung nicht ausgeschlossen

Spannender „Kampf am Zitterbach“

Steven Lüdtke wirft für das Team der Feuerwehr Eitzum den Sandsack an der ersten Station und beweist jede Menge Treffsicherheit. Foto: Siedlaczek

BARFELDE Es klingt wie ein Filmtitel: Unter dem Motto „Kampf am Zitterbach“ hat sich die Freiwillige Feuerwehr Barfelde etwas ganz besonderes einfallen lassen und einen Parcours zusammengestellt, der an sechs unterschiedlichen Stationen in und um Barfelde das ganze Können der Teilnehmer forderte.

Gefragt waren Treffsicherheit, Geschicklichkeit, Erinnerungsvermögen und Allgemeinwissen. Schließlich müsse man sich den Sieg hart verdienen, wie Henning Schwetje von der Barfelder Ortswehr erklärte: „Wir haben lange überlegt, wie die Stationen aussehen sollen.“ Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 14 Teams besetzt mit mindestens fünf Personen trotzen dem Regen und machten sich auf den Weg durch den Ort, um sich dem Parcours zu stellen. Gleich zu Beginn stand das Sandsackwerfen auf dem Programm. Dabei mussten die Teilnehmer mit kleinen Sandsäcken auf eine schräggestellte Zielscheibe werfen.

„Wir haben an jeder Station Helfer postiert, die den Teams die Aufgabe erklären und die Spielergebnisse auswerten“, sagte Schwetje, der die Sandsack-Station betreute. Nachdem die Teams ihre Wurf- und Zieltechniken unter Beweis gestellt hatten, ging es weiter zum Sportplatz, und dann in Richtung Wald. Dort warteten noch Herausforderung wie Schubkarrefahren mit verbundenen Augen, Schlauchkegeln und Erinnerungsspiele, bei denen sich die Teammitglieder Gegenstände merken mussten, die sich in einem Koffer befanden. Hinzu kamen an jeder Station Fragen, die es zu beantworten galt. Darunter Klassiker wie: „Was ist schwerer: zehn Kilo Steine oder zehn Kilo Federn?“ Oder Herausforderungen wie die Frage: „Welchen Umfang hat die Erde am Äquator?“ Insgesamt 20 Fragen standen auf der Liste, die zum Abschluss ebenfalls in die Bewertung mit einflossen.

Zuletzt wurde es für die Teams dann noch einmal richtig schwierig, denn nach dem Absolvieren aller Stationen galt es, zunächst einen 111 Gramm schweren Stein zu finden, der die 111-jährige Geschichte der Feuerwehr Barfelde symbolisierte, und anschließend ein Floß aus Materialien zu bauen, die man selbst zusammensuchen musste. Dieses Floß müsste etwa 26 Zentimeter lang und fünf Zentimeter hoch sein. Auch sollte es auch Holz gefertigt werden und mindestens zehn Sekunden schwimmen können. „Wem es dann noch gelingt, den 111 Gramm schweren Stein auf dem schwimmenden Floß zu platzieren ohne, dass es untergeht, bekommt einen Bonuspunkt“, erklärte Schwetje.

Mit viel Mühe und Liebe zum Detail hatten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Barfelde ihren „Kampf am Zitterbach“ vorbereitet, und eine Fortsetzung scheint nicht ausgeschlossen wie Schwetje erklärte: „Wenn in diesem Jahr bei der Premiere alles gut läuft und die Teilnehmer Spaß haben, können wir uns vorstellen, einen Wettbewerb dieser Art noch einmal zu wiederholen.“ Und auch für diejenigen, die sich bei dem unbeständigen Wetter nicht auf die Strecke wagten, wurde es ein vergnüglicher Tag, schließlich gab es am Feuerwehrhaus die Möglichkeit, sich mit Grillgut aller Art zu stärken und im netten Gespräch beieinander zu sitzen.

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