Eime: Bei einem Festumzug werden Sonntag die neuen Kirchglocken präsentiert

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft...

EIME Noch dreimal schlafen, dann ist es endlich soweit: Dann findet in Eime ein „Glockenfest“ statt, bei dem das neue Kirchengeläut offiziell präsentiert und natürlich gesegnet werden soll. Die evangelische Kirchgemeinde St. Jakobi lädt daher am Sonntagmorgen zum bunten Gemeindefest ein.

Los geht es um 9.50 Uhr mit einem stimmungsvollen Festumzug, bei dem die insgesamt fünf neuen Kirchglocken auf einem landwirtschaftlichen Gespann durch den Ort kutschiert werden. Am Steuer sitzt Landwirt Heinrich Schrader-Metge. Es geht vom Kindergarten runter zum Schützenplatz – und es gibt mächtig was auf die Ohren: Traditionell wird in dieser guten halben Stunde, wo der Umzug unterwegs ist, das Ausläuten durch das alte Geläut erfolgen. Aber auch der Posaunenchor ist beim Umzug bereits mit von der Partie, verrät Brigitte Schrader, die sich nach dem Weggang von Pastor Thomas Guddat dem Glockenprojekt weiter angenommen hat. Auf was sich die Kirchengemeinde beim Fest am Sonntag freuen kann? Auf ein kleines „Glockenfest“, das nach dem Umzug auf dem Schützenplatz stattfindet. „Wir lassen es dort stattfinden, weil wir so mehr Platz haben als auf dem Kirchhof“, erläutert Schrader, die mit Eimes neuer Pastorin Stefanie Radtke dem großen Tag bereits entgegenfiebert. Nach einem Verbandsgottesdienst mit Superintendent Christian Castel, der um 10.30 Uhr auf dem Schützenplatz beginnt und die Segnung der neuen Glocken beinhaltet, soll ein gemütliches Beisammensein folgen. Die Feuerwehr grillt, der Frauenchor sorgt für Erdbeerbowle, der Heimat- und Kulturverein steuert Blechkuchen bei, das Rote Kreuz Torten und die Schützen sorgen mit Getränken für das leibliche Wohl. Der Posaunenchor sorgt weiterhin für Unterhaltung. Die Grundschüler und Kindergartenkinder sind ebenfalls involviert. Das Projekt „Kirchglocken“ sei so gut gelaufen, dass man es in „Rekordzeit“ geschafft hat, die erforderlichen 104 000 Euro allein aus Spenden zusammenzubekommen, resümiert Schrader.

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