Abbo Poppinga will’s wieder wissen: Sechs Männer sollen 40-Tonnen-Lkw ziehen / Bedacht wird die Feuerwehr-Jugend

Stadtwette – diesmal Manpower gefragt

Schon für die Jungen und Mädchen der Kinder- und Jugendfeuerwehr ist es ein großer Spaß. Sie versuchen sich im Beisein von Initiator Abbo Poppinga, Michael Lüke, Schatzmeister des Feuerwehr-Fördervereins, dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Markus Hüffner und Sparkassen-Vertriebsleiter Hendrik Maas schon einmal daran, ein rund fünf Tonnen schweres Fahrzeug zu bewegen. Um die Wette aber tatsächlich zu erfüllen, müssen am 28. April um 14 Uhr sechs Männer bereitstehen, um einen 40-Tonnen-Lkw über eine Strecke von 30 Metern zu ziehen.

GRONAU „Wettkönig“ Abbo Poppinga will’s wieder wissen und ruft somit im Rahmen seines Frühlingsmarktes zur Gronauer Stadtwette auf. Gefordert sind diesmal „echte“ Männer, die Muskelkraft beweisen müssen. Sollte die Wette erfüllt werden, kommt der Förderverein der Gronauer Feuerwehr in den Genuss von über 2 000 Euro für die Jugendarbeit.

Mit einer kleinen Demonstration stellt Getränke-Spezialist Abbo Poppinga seine Stadtwette vor: Vor dem Gronauer Feuerwehrgerätehaus hat er seinen Lkw geparkt und daran einen Strick montiert. Gronaus Kinder- und Jugendfeuerwehr soll schon einmal Kraft beweisen und versuchen, das rund fünf Tonnen schwere Fahrzeug vom Fleck zu bewegen. Was für die Jungen und Mädchen ein großer Spaß ist, soll im Rahmen der Stadtwette ebenso eine große Gaudi für die Erwachsenen werden. „Ich wette, dass am 28. April um 14 Uhr keine sechs Männer in der Lage sind, einen 40-Tonnen-Lkw, beladen mit Einbecker-Bier, über eine Strecke von 30 Metern über die Hauptstraße zu ziehen“, schildert Initiator Abbo Poppinga seine Idee für die diesjährige Stadtwette. Die Organisation für dieses Vorhaben sei diesmal allerdings nicht so leicht gewesen, deshalb richtet er schon jetzt seinen Dank an das Einbecker-Brauhaus, an das Gronauer Unternehmen Haupt Pharma, das dem Lkw „eine Übernachtung“ auf dem Firmengelände gewährt sowie auch an den Landkreis Hildesheim, „der sehr geholfen hat“, betont der „Wettkönig“, bekannt für seine originellen Ideen. Wie er allerdings mitteilt, sind seine Gronauer Stadtwetten stets „mit einem Augenzwinkern“ zu sehen. Vorrangig geht es um den guten Zweck, viele Vereine konnten somit bereits profitieren. „In diesem Jahr knacken wir die 10 000 Euro“, nennt er das bisherige Spendenaufkommen. Ermöglicht wurde dieses stets durch den Hauptsponsor, der Sparkasse Hildesheim, die auch diesmal wieder mit 500 Euro dabei ist. Für Sparkassen-Vertriebsleiter Hendrik Maas sei es nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern sogar „eine große Freude“. Denn „Jugendarbeit fördern wir immer gern“, betont er. Aufgestockt wird die Summe von den Ausstellern des Frühlingsmarktes. Das Geld könne die Jugend gut gebrauchen, teilt der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Hüffner mit: „Wir würden uns natürlich freuen.“ Derzeit zählt die Kinder- und Jugendfeuerwehr fast 30 Mitglieder. In Empfang nehmen würde die Spende der vor etwa einem Jahr gegründete Förderverein der Gronauer Wehr, der sich um alle Belange der Einsatzkräfte kümmert. Die Stadtwette gehört einfach zum Frühlingsmarkt, der am Sonntag, 28. April, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr die Innenstadt mit Leben füllen soll. Diesmal sind es deutlich mehr Aussteller als im Vorjahr. Abbo Poppinga rechnet nach derzeitigem Stand mit zwischen 25 und 30 Ausstellern. Erstmals wird sich sogar die Straße Steintor an diesem Sonntag in eine Fußgänger-Zone verwandeln. „Wir brauchen mehr Platz und wollen alles besser einbinden“, informiert er über den Markt, bei dem sich dann – getreu dem Namen – hoffentlich auch der Frühling zeigt.

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