Arbeiten auf dem Außengelände zwischen KGS und Fachtrakt schreiten voran / Diagonale Pflasterung lockert weite Flucht auf

Der Weg für die Schüler ist frei

Zwischen dem Eingang zur Kooperativen Gesamtschule und dem Fachtrakt gegenüber entsteht durch die neue Pflasterung und einige Ahornbäume eine Verbindung. Fotos: Hüsing

GRONAU Ahornbäume sind gepflanzt, die Fahrradständer aufgebaut und Pflasterarbeiten vorgenommen. Zwar gibt es auf dem Gelände der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Gronau noch immer eine Baustelle, doch die Schüler können von beiden Seiten – Bahnhofstraße und Busbahnhof – das Schulgebäude erreichen.

„Wir sind im Zeitplan. Genauso weit, wie wir vor dem Schulstart kommen wollten, sind wir auch“, sagt Uwe Michel. Der Landschaftsarchitekt ist der Planer des Campus an der KGS. Der Asphalt der alten Straße „Am Bahnhof“ wurde entfernt. „Dabei haben wir das alte Natursteinpflaster der ehemaligen Straße gefunden“, gab es auch für den Planer die eine oder andere Überraschung vor Ort. Die Basaltsteine wurden zur Wiederverwendung der Stadt zur Verfügung gestellt.

Auch das Kanalsystem sorgte für Überraschungen. „Es war in einem sehr schlechten Zustand und wurde im Zuge der Maßnahme ebenfalls saniert“, sagt Jürgen Wiedbrauk von der ausführenden Firma Kreuder. Zudem hat die Stadt die Gelegenheit genutzt, um ein neues Stromkabel zu verlegen.

Besonders wichtig war bei der Planung, eine optische Verbindung zwischen dem Schulgebäude und dem gegenüberliegenden Fachtrakt zu schaffen. Schmalkronige Ahornbäume bilden eine kleine Allee, die die Schüler vom Hauptgebäude zu ihren Fachräumen führt. „Die Pflasterung verläuft diagonal, damit die lange Flucht innerhalb der Straße aufgelockert wird. Außerdem führen so optisch zahlreiche Wege, auch vom Busbahnhof und aus der Sporthalle, zu den anderen Gebäuden“, erläutert Uwe Michel das Konzept. In der Pflasterung in „Muschelfarbe“ sind die vorherrschenden Töne der beiden Gebäude berücksichtigt. Farbakzente entstehen lediglich durch gelb angestrichene Poller, die bei Bedarf durch Rettungsfahrzeuge entnommen werden können. „Der Bereich bleibt öffentliches Gelände, allerdings ist ein Durchfahren nicht mehr mit dem Auto, sondern nur mit dem Fahrrad gestattet. Während der Schulzeit bitten Schilder Radfahrer zudem darum, abzusteigen“, informiert Uwe Michel. Ab heute ist es erst einmal allerdings nur den Schülern möglich, ihre Klassenräume zu erreichen. Die Durchfahrt wird in den nächsten zwei bis drei Wochen erst noch weiter gepflastert.

In einem zweiten Bauaschnitt im kommenden Jahr kommen dann noch Bänke, ein Holzpodest und weitere Büsche hinzu (die LDZ berichtete). Der Rasen ist bereits eingesät, Treppen vom Parkplatz werden ebenfalls noch entstehen. „Jetzt, wo wir aus der Erde raus sind, erwarte ich keine Überraschungen mehr“, ist Uwe Michel zuversichtlich, die Arbeiten innerhalb des Zeitplans abzuschließen.

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