Saunaverein Gronau leidet unter dem Lockdown

Umsatzverlust und Mitgliederschwund

„Ich rechne nicht damit, vor Ostern die Sauna noch öffnen zu können“, wartet Vorsitzender Jürgen Schlüter die Entscheidungen der Politik recht gelassen ab.
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„Ich rechne nicht damit, vor Ostern unsere Sauna in Gronau noch öffnen zu können“, wartet Saunavereinsvorsitzender Jürgen Schlüter die Entscheidungen der Politik – trotz Umsatzverlust – recht gelassen ab.

Gronau – An sein letztes entspanntes Saunabad kann sich Jürgen Schlüter kaum noch erinnern. Der Vorsitzende des Saunavereins Gronau musste den Anordnungen der Politik folgen und hat bereits Ende Oktober die Türen wieder zugeschlossen. „Wir hatten vor Corona zweieinhalb Monate Betrieb und dann noch einmal im September und Oktober 2020“, sagt er. Dadurch entstehen dem Verein Umsatzverluste in Höhe von rund 9 500 Euro. 

Darin enthalten sind die weggefallenen Saunabäder sowie der Getränkeverkauf. Gleichzeitig konnte der Verein allerdings auch Kosten für Strom, Gas und Wasser in Höhe von rund 6 500 Euro einsparen. „Etwa 3 000 Euro bleiben aber auf der Strecke“, bedauert Jürgen Schlüter.  Eigentlich sollte am 24. Januar die Jahreshauptversammlung mit turnusmäßigen Vorstandswahlen stattfinden, doch sie wurde verschoben – eventuell auf September. „Laut Satzung müssen wir im ersten Quartal eine Versammlung abhalten. Aber im Moment geht das einfach nicht“, so Schlüter. Auch die Wahlen seien nicht zwingend notwendig, da alle Vorstandsmitglieder gewillt sind, weiterzumachen.

„Ich warte, bis wir wieder öffnen dürfen“, so Schlüter. Er sei gespannt, wie sich die Politik weiter verhalte. „Ich rechne nicht damit, dass wir vor Ostern Anfang April wieder aufmachen können“, schätzt Jürgen Schlüter die Situation ein. Vielleicht sei danach ein reduzierter Betrieb nach dem aufwendig erstellten Hygienekonzept denkbar. „Wir wissen nicht, wo die Reise hingeht und wann wir wieder sorgenfrei zusammensitzen können“, so der Vorsitzende. – kim

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