Größere Baumaßnahme als bisher gedacht: Auch Tragschicht wird erneuert

Sanierung der Ortsdurchfahrt Eime verzögert sich bis 2015

Angedacht war Oktober, jetzt könnte es kommendes Frühjahr werden: Die Baumaßnahme der Ortsdurchfahrt von Eime verzögert sich, dafür wird auch das Kanalsystem saniert. Foto: Klein

GRONAU / EIME  Im Rahmen der Sitzung des Finanz- und Bauausschusses der Samtgemeinde schilderte Bauamtsleiter Hans Kirsch, dass sich für die geplante Baumaßnahme der Ortsdurchfahrt Eime (B 240) eine neue Situation ergeben habe.

Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Maßnahme der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Samtgemeinde Gronau und des Überlandwerks Leinetal (ÜWL). „Es wurden viefältige Gespräche mit allen Beteiligten geführt. Aufgrund der Vielzahl der Arbeiten – beispielsweise die Sanierung des Kanalsystems – hat sich die Straßenbaubehörde entschieden, nicht nur die Deckschicht, sondern auch die Tragschicht der Straße zu erneuern“, sagt Hans Kirsch. Dies habe zur Folge, dass die Tiefbauarbeiten bis 16 Zentimeter in den Boden gehen, und auch die Gosse betroffen ist. „Es wird eine deutlich größere Baumaßnahme als wir bisher dachten“, informiert der Bauamtsleiter.

Abstimmungen

Deshalb werden derzeit die Planungen ausgeweitet und ein neuer Zeitplan erstellt. „Der Baubeginn wird nicht, wie zunächst angeküdigt, im Herbst dieses Jahres liegen, sondern erst im Frühjahr 2015“, so Hans Kirsch. Durch diese neue Situation bei der Einschätzung der Straßenbehörde vereinfacht sich für die Samtgemeinde die Situation, da nicht jede Grube nach der Sanierung des Kanals wieder perfekt geschlossen werden muss. Da es nicht sinnvoll sei, zwei Planungsbüros zu beschäftigen, wurden diese nun zusammengeführt, um sich über die Maßnahmen der Samtgemeinde und des Landes besser abstimmen zu können. „Die Samtgemeinde wird die Federführung übernehmen“, bestätigte Hans Kirsch. Der Zeitplan ist allerdings noch nicht abschließend mit allen Behörden abgestimmt, so dass er den Ratsmitgliedern in Eime und Gronau erst in der kommenden Sitzung zur Verfügung gestellt werden kann.

„Stabilere Lösung“

Zwar sei dies eine „nicht ganz so erfreuliche Nachricht, da alle sich darauf eingestellt hätten, dass es bald losgeht“, aber auf lange Sicht wird es so die stabilere, nachhaltigere Lösung geben, informiert Hans Kirsch.

Die abschnittsweise Abwicklung, die angedacht war (die LDZ berichtete), bleibt bestehen. Ob jedoch die Deckschicht der Bundesstraße 240, wie bisher angedacht, geschlossen innerhalb der 14 Tage Herbstferien 2015 aufgebracht werden könne, sei nicht gewiss. kim

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