Samtgemeindebürgermeisterwahl: SPD schickt wohl Senftleben ins Rennen

Rathaus statt Leineschloss?

Volker Senftleben soll nach dem Willen der führenden Sozialdemokraten der Samtgemeinde in die Fußstapfen von Rainer Mertens treten
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Volker Senftleben soll nach dem Willen der führenden Sozialdemokraten der Samtgemeinde in die Fußstapfen von Rainer Mertens treten.

Gronau / Eime – Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern Gronaus, nun ließ Albert Rehse die Katze aus dem Sack: Volker Senftleben soll nach dem Willen der führenden Sozialdemokraten der Samtgemeinde Leinebergland in die Fußstapfen von Rainer Mertens treten. „Der Vorstand des SPD-Samtgemeindeverbands Leinebergland schlägt einstimmig Volker Senftleben als Kandidaten für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters vor“, berichtete der Vorsitzende.

Im März sollen die SPD-Mitglieder die Möglichkeit erhalten, per Briefwahl ihre Meinung hierzu kundzutun. Mit seinem beruflichen Werdegang sowie seiner politischen Vita sei Senftleben bestens geeignet, die Verwaltung der Samtgemeinde zu führen, führt Rehse zwei Argumente ins Feld, die den Bürgermeister Eimes aus Sicht der Genossen zu einem „aussichtsreichen Spitzenkandidaten“ für die Wahl im September machen. 

„Ich freue mich, dass der Vorstand mir das Vertrauen zuspricht. Das ist durchaus eine Ehre“, betont Senftleben gegenüber der LDZ, verweist aber zugleich auf den noch anstehenden Schritt, die SPD-Mitglieder in den Prozess der Kandidatenkür einzubeziehen. Als Landtagsabgeordneter trete er mit Leidenschaft für die Region ein, doch als Samtgemeindebürgermeister könne man „noch intensiver Verbesserungen für die Heimat“ erarbeiten, meint Senftleben zum Motiv, möglicherweise das Leineschloss in Richtung Rathaus zu verlassen.  – as

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