Samtgemeindeausschuss gibt Thema „angesichts der Tragweite“ zurück in die Fraktionen

Kein Beschluss zum Kita-Vertrag

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Es geht bei der Diskussion um den Kita-Vertrag auch ums Personal, wie Kita-Leiterin Sabine Böllert im Namen der Erzieher bereits bei der Ratssitzung verdeutlichte.

GRONAU Der Kreistag hat den neuen Kita-Vertrag beschlossen, jetzt sind die Kommunen am Zug. Der Samtgemeindeausschuss hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, jedoch keinen Beschluss gefasst, sondern das Thema laut LDZ-Informationen zur Beratung zurück in die Fraktionen gegeben.

Grund für die Verzögerung sei die Tragweite eines Beschlusses, der bei Ablehnung des Vertrages einen Übergang des Personals zum Landkreis zur Folge haben würde. Wie Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertensauf Nachfrage der LDZ mitteilt, wird es im neuen Jahr eine interfraktionelle Veranstaltung für alle Ratsmitglieder geben, damit diese im Anschluss auf Grundlage aller Informationen eine Entscheidung treffen können. Wie der Landkreis bekanntgab, greift bis zu einer Abstimmung über den neuen Kita-Vertrag, der ab 1. Januar gültig würde, die im alten Kita-Vertrag getroffene Übergangsregelung. Diese besagt, dass die Kommunen die Kinderbetreuung wie bisher weiterführen, bis eine Entscheidung gefallen ist. „Die Kinderbetreuung bleibt so lange in unserer Regie, es ändert sich nichts“, erklärt Mertens. Wenn die Politik nach der Info-Veranstaltung diskutiert hat, was es jedem Einzelnen wert ist, die Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft zu behalten, werde es eine Abstimmung über den Kita-Vertrag geben. „Ich hege immer noch die Hoffnung, dass wir eine Lösung finden“, so Mertens. Verträge, um den bereits jetzt erforderlichen Platzbedarf zu decken, würden geschlossen. So kann es auch in Eime bei „KidS“ wie geplant im Januar mit einer Kindergartengruppe losgehen. kim

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