Heimat- und Kulturverein in Aktion: Baumfällung am Deinser Weg bringt Brennholz für Backhaus-Ofen

Nicht kleckern, klotzen!

Die teilweise 25 Jahre alten Hainbuchen, die einst am Wegesrand als Hecke gepflanzt wurden, haben sich mittlerweile zu richtigen Bäumen entwickelt und ragen deutlich in den Weg hinein.

Eime Das Thermometer zeigt minus sieben Grad an, als der Eimer Heimat- und Kulturverein beginnt, die ersten Bäume am Deinser Weg zu fällen. Dem Wetter entsprechend angezogen, machen sich 15 Vereinsmitglieder gut gelaunt an die Arbeit. Ihr Ziel ist es, den Deinser Weg bis zur Schutzhütte auszusägen.

Die teilweise 25 Jahre alten Hainbuchen, die einst am Wegesrand als Hecke gepflanzt wurden, haben sich mittlerweile zu richtigen Bäumen entwickelt und ragen deutlich in den Weg hinein. Nicht ganz uneigennützig rücken die Vereinsmitglieder mit ihren Kettensägen den Bäumen zu Leibe – soll doch gleichzeitig Brennholz für den Backofen des Backhauses gewonnen werden. Es ist wichtig, dass der Rückschnitt im Januar erfolgt, informiert Hermann Weißleder. So geht der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins davon aus, dass die Hainbuchen wieder austreiben werden. Hierfür wurden die Bäume erst in etwa einem Meter Höhe gekappt.

Baum für Baum arbeiten sich die Vereinsmitglieder vor. In seiner Schutzausstattung kaum zu erkennen, fällt auch Toralf Niepold einige Bäume. Mit seiner Kettensäge sägt er zunächst einen Keil aus den Stämmen heraus, bevor er sie von der anderen Seite absägt. Meistens in die gewünschte Richtung fallend, stürzen die Bäume krachend auf den Deinser Weg. Im Sturz verlieren die Äste ihren letzten Schnee.

Unmittelbar darauf wird der Baum zerteilt. Der Stamm und die größeren Äste werden in Stücken für den Abtransport aufgestapelt. Die übrigen Äste und Zweige werden am Wegesrand abgelegt. Sie sollen in den nächsten Tagen von einer Firma gehäckselt und anschließend zu Pellets verarbeitet werden.

Brigitte Fischer und Rita Hoffmann unterstützen das Holzmachen auf ihre Art, als sie am Vormittag mit heißem Kaffee und einem frischen Apfelkuchen die Männer überraschen. Nach der Stärkung beginnt der Abtransport des Brennholzes. Stück für Stück laden die Vereinsmitglieder die Holzstücke auf den grünen Anhänger, den Toralf Niepold mit seinem Traktor zieht. Insgesamt werden zwei Anhänger voll beladen. Das sind bestimmt sieben Raummeter Holz, zeigt sich Hermann Weißleder mit der Ausbeute zufrieden.

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