Die „Heinumer Brummer“ starten durch

HEINUM  Kennen Sie die Geschichte vom „Heinumer Brummer“? Nun, vor langer Zeit schickten die Ortsbewohner den Dorfdeppen während einer Trockenperiode nach Hildesheim, um in einer Apotheke ein Gewitter zu besorgen. Ein Apotheker händigte ihm eine Schachtel aus, in der es merkwürdig brummte. Auf dem Rückweg konnte der Dorfdepp seine Neugier nicht verbergen und öffnete die Schachtel. Eine Hummel flog heraus, und die Legende vom „Heinumer Brummer“ war geboren.

Am 14. Oktober wurde eine neue Gruppe in Heinum gegründet, die nach dieser Geschichte benannt wurde. Nun sind hier aber wahrlich keine Dorfdeppen am Werk, sondern vielmehr engagierte Ortsbewohner, die – ähnlich der Wallenspechte – das Dorf verschönern und den Zusammenhalt fördern wollen. Die Fäden in der Hand halten dabei Steffen und Heike Synowzik. Das Ehepaar ist 2013 nach Heinum gezogen und ideal, um jüngere Leute anzusprechen, damit die „Brummer“-Bewegung keine reine Rentner-Veranstaltung wird. „Wir sind querbeet zusammengesetzt“, sagt Synowzik. Die Gruppe will unter anderem das Feuerwehrhaus neu beleben und zu einem Bürgertreff ausbauen. Jeden zweiten Freitag im Monat soll dort ab 19.30 Uhr ein offener Bürgerstammtisch stattfinden, wo alle Dinge rund um den Ort angesprochen werden sollen. „Daraus sollen kleinere Veranstaltungen entstehen“, sagt der Heinumer, der sich wünscht, dass die „Brummer“ eine kleine Förderung von der Stadt erhalten – immerhin haben sie sich auf die Fahne geschrieben, Arbeiten im Ort zu übernehmen. Einen ersten Aufschlag gab es am Wochenende. Haben früher die Ratsherren den Weihnachtsbaum aufgestellt, so haben es diesmal die „Brummer“ übernommen. Ein anschließendes Kaffeetrinken rundete den Arbeitseinsatz ab. Bei Fragen steht das Ehepaar Synowzik unter der Telefonnummer 05182/ 9629366 zur Verfügung.

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