Gut 120 Freunde dieser Hunderasse treffen sich in Eime

Möpse so weit das Auge reicht

Eine große Hundefamilie: Willi Keil-Maibohm mit Mutterhund „Alma“, Tatjana Böttcher mit Nachwuchs „Dorothea“, Bianca Krause mit Oma „Mathilda“ und Nicole Gillner mit Nachwuchs „Carla“. Fotos: Fritzsche

EIME Kleine und große Möpse, helle und dunkle Möpse, temperamentvolle und eher trägere Möpse... – ein buntes Bild dieser Hunderasse prägte das Grundstück von Andrea und Willi Keil-Maibohm anlässlich des Mops-Treffens mit gut 120 Besuchern in Eime.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich. Aber sinnlos.“ Dieser Satz von Loriot spielt nicht nur im Leben der Keil-Maibohms eine große Rolle, sondern spürbar auch bei allen weiteren Mops-Besitzern und denen, die es in Zukunft werden möchten. „Möpse haben ihr ganz besonderes Wesen. Sie machen nicht immer das, was Herrchen oder Frauchen sagt. Sie sind stur und haben ihren eigenen Kopf. Und das ist gut so“, lautete die Aussage der zahlreichen Freunde dieser Rasse, die auch weite Anreisen aus Essen oder Lüneburg nicht scheuten, um beim Treffen in Eime dabei zu sein. „Wer einen Mops hat, ist einfach immer da, wo Möpse sind“, stellten die Hundehalter fest und nutzten den Tag, um andere Vierbeiner dieser Rasse zu bewundern, zu prüfen, was aus den Eltern oder Geschwistern des eigenen Hundes geworden ist und um Gespräche zu führen über alles, was mit den treuen und anhänglichen Tieren zu tun hat.

„Möpse sind eigenwillige, intelligente und schmusebedürftige Hunde“, erklärte Willi Keil-Maibohm, der selbst mit seiner Frau Andrea genau diese Rasse auch züchtet und weiß, wovon er spricht. Und damit es den Hunden, die aus ihrer Zucht stammen auch gut geht, wenn sie ihr Zuhause in Eime verlassen haben, überprüfen die beiden Hundeliebhaber auch nach der Ausgabe ihrer Welpen deren neues Heim und bleiben mit den neuen Besitzern in Kontakt. „Und da ist es schon toll, wenn dann so viele Hunde aus der eigenen Zucht bei diesem Treffen zusammenkommen.“

Zwar erkennen die Tiere selbst ihre Eltern, Brüder oder Schwestern nach einer Trennung nicht mehr, das harmonische Miteinander im großen Garten der Familie Keil-Maibohm aber zeigte, dass diese Art von Hunden umgängliche und friedvolle Tiere sind und miteinander viel Spaß hatten.

Als Höhepunkt des Treffens gestaltete sich das erstmals ausgetragene Mops-Rennen, bei dem es für Herrchen, Frauchen und dem Mops galt, einen kleinen Parcours mit Slalomstangen, einer Wippe, einem Tunnel, einem kleinen Wasserbecken sowie einer niedrigen Hürde zu überwinden. Gerade die prägnante Eigenwilligkeit der Tiere machten dieses Rennen zu einem bunten Spektakel für die Zuschauer, die ihre große Freude daran hatten, wenn der Hund nicht im Traum daran dachte, das zu machen, was der Besitzer gerade von ihm wollte. Mit ihrem einzigartigen Mops-Blick beäugten die Vierbeiner ihre zweibeinigen Besitzer bei ihren Versuchen, sie über den Parcours zu locken und sich auch nicht zu schade waren, selbst vorab durch den Tunnel zu kriechen oder über die Hürde zu hopsen. Letztlich machte dann doch der eine oder andere Mops, was er wollte und lief trotz aller Bemühungen lieber außen herum und sorgte damit für viel Spaß unter den Zuschauern. Der ernsthafte Wettkampf war bei diesem Rennen eindeutig Nebensache, und so erhielten alle 16 teilnehmenden Hunde-Mensch-Gespanne den großen Beifall des Publikums. fri

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