„LupoLeo-Award“ knapp verpasst, dennoch ein Erfolg

Marek Fink belegt den zweiten Platz

Marek Fink von Zeichen gegen Mobbing bietet Workshops in Schulen an.
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„Ich bin sprachlos. Wir haben als Team zusammengehalten“, freut sich Marek Fink über den zweiten Platz beim „LupoLeo-Award“.

Eddinghausen – Der Verein Zeichen gegen Mobbing und Marek Fink als sein Gründer haben in der vergangenen Woche noch einmal alles gegeben, um die notwendigen Stimmen für den „LupoLeo-Award“ zusammenzubekommen. Doch wie Focus online nun bekannt gab, hat es nicht ganz für den Titel als „Wahrer Held“ gereicht. Der erste Platz und somit das Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro gehen an Sayed Agha Zakhel von ZKV Kampus aus Hamburg.

Marek Fink ärgert sich nicht, den ersten Platz verpasst zu haben, sondern sagt: „Ich bin immer noch sprachlos. Die Unterstützung und der Zuspruch für unserer Anliegen sind unfassbar.“ Beim zweiten Voting hatte er 1 109 Stimmen bekommen. „Es haben sich über 400 Projekte beworben, die sich alle für Kinder und Jugendliche sowie Solidarität einsetzen“, sei allein die Auswahl unter die Top Ten eine Auszeichnung. „Das Geld ist bei Sayed in extrem guten Händen“, sagt Marek Fink, der die Mitbewerber nicht als Konkurrenten, sondern als Mitgestaltende sieht: „Sie verfolgen ganz ähnliche Ziele wie wir und versuchen die systemischen Defizite aufzufangen.“ 

Großartig sei, wie viel Unterstützung er und sein Team erfahren haben. Viele Mitglieder haben Ideen für die Bewerbung eingebracht, Partner, Unternehmen und Musiker, mit denen Zeichen gegen Mobbing zusammenarbeitet, haben ihre Fans und Kontakte aufgerufen, für die Gronauer abzustimmen. „Es ist so viel passiert in den letzten Wochen, und wir haben als Team zusammengehalten“, ist Marek Fink stolz auf die Teamleistung. – kim

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