Betheln: Positive Ergebnisse in der Zukunft sind den Strukturreformen geschuldet

„Letzter Haushaltsplan“

Birgit Engel (r.) hat zum letzten Mal als Kämmerin den Haushalt begleitet. Der Rat bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Betheln Ein Fahrzeugbrand an der Friedrich-Intorf-Straße (siehe rechts) war das glühendste Ereignis rund um eine ansonsten unaufgeregte Sitzung des Bethelner Gemeinderates. Die Sitzung wurde für fünf Minuten unterbrochen. Dann regierte wieder die Tagesordnung.

Nach der Unterrichtung über das vorläufige Jahresabschlussergebnis 2014 – Kämmerin Birgit Engel zufolge schließt der Ergebnishaushalt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 39 908,20 Euro und damit rund 20 691,80 Euro besser ab als veranschlagt – verabschiedete der Rat einstimmig den Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2016 inklusive Haushaltssatzung, Investitionsprogramm und Stellenplan. Das Haushaltssicherungskonzept wurde fortgeschrieben. „Es ist der letzte Haushaltsplan der Gemeinde Betheln, den wir verabschieden“, zeigte Christoph Meyer (WG) vor dem Hintergrund der bevorstehenden Fusion den besonderen Charakter der Abstimmung auf. Der Haushaltsentwurf geht letztmals für das Jahr 2016 von roten Zahlen aus. Er weist einen Fehlbedarf von 61 700 Euro aus. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 soll mit der Ebbe in der Kasse dann Schluss sein. Ausgewiesen sind Überschüsse in Höhe von 19 800 Euro (2017), 25 100 Euro (2018) und 38 400 Euro (2019). „Diese positiven Ergebnisse sind den Strukturreformen geschuldet“, unterstrich Engel. Nach wie vor offen ist, wie es mit dem Dorfgemeinschaftshaus weitergeht. Unter Verweis auf die Brandschutzvorschriften – es fehlt ein Fluchtweg – hatte der Landkreis die Nutzung des Dorfgemeinschaftsraums untersagt. Im Bethelner Gemeinderat hofft man auf Fördermittel für eine Umgestaltung. Doch auch, wenn diese nicht fließen sollten, soll bis zum Jahresende 2016 eine Lösung gefunden und das Dorfgemeinschaftsraum wieder nutzbar sein. Fraktionsübergreifend war man sich einig, dass die Lebensqualität in Betheln erhalten werden soll – auch wenn dafür, wie in der Vergangenheit, Geld in die Hand genommen werden muss. „Die Leute sollen sich hier wohlfühlen“, brachte Bürgermeister Werner Achilles (SPD) das Anliegen des Gemeinderates auf den Punkt.

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