Leineverband mäht Uferböschungen in Ortslagen wieder zweimal im Jahr

„Naturnahen Zustand erhalten“

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Der Leineverband ist in den kommenden Wochen in seinem Gebiet unterwegs, um die Uferböschungen der Gewässer zweiter Ordnung in den Orten zu mähen – hier zu sehen ist die Despe.

Gronau – Die Mähtrupps des Leineverbands sind unterwegs, um die Uferböschungen vom Grün zu befreien. Dabei achten die Mitarbeiter darauf, dass neben dem Wasserabfluss auch die Pflege in und um das Gewässer sowie Ufer gewährleistet ist. Dabei rücken die ökologischen Aspekte in den Vordergrund.

„Vor zwei Jahren haben wir einen Feldversuch durchgeführt, um die Arbeiten zu modifizieren und in den Ortslagen möglichst naturschutz- freundlich zu gestalten“, sagt Jens Schatz, Geschäftsführer der Leineverbands. „Der gute Wille ist wichtig, doch der Versuch hat gezeigt, dass dort, wo nicht zweimal im Jahr gemäht wurde, unter anderem die Brennnesseln sich stark ausgebreitet haben.“ Um nun die Grasnarben in den Ortslagen zu retten, wird jetzt wieder nur noch der Saum am Wasserspiegel auf 30 bis etwa 40 Zentimeter stehen gelassen.

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